• 22.08.2018
      14:50 Uhr
      Indiens wilde Schönheit (1/5) Die Wüste Thar | 3sat
       

      Der Film über die schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in ein Land der Kontraste. Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Selbst in ihren trockensten Regionen wohnen Nomaden, die Kamele und Pferde züchten. Das Wüstengebiet der Thar erstreckt sich über fast 240.000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Es herrschen Temperaturen von über 50 Grad Celsius und es fällt weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr.

      Mittwoch, 22.08.18
      14:50 - 15:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Film über die schönsten Regionen Indiens und ihre Bewohner führt in die Wüste Thar, in ein Land der Kontraste. Die karge, lebensfeindliche Gegend trägt den Beinamen "Land des Todes" und ist dennoch eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt. Selbst in ihren trockensten Regionen wohnen Nomaden, die Kamele und Pferde züchten. Das Wüstengebiet der Thar erstreckt sich über fast 240.000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Es herrschen Temperaturen von über 50 Grad Celsius und es fällt weniger als fünf Zentimeter Regen im Jahr.

       

      Die Wüste Thar ist ein Land der Kontraste. Sie erstreckt sich über fast 240 000 Quadratkilometer. Sand- und Steinwüste wechseln sich ab mit Dornsavannen und Grasland. Extreme Hitze und Trockenheit haben der Wüste den Beinamen "Land des Todes" eingebacht.

      Dennoch ist die Thar eine der am dichtesten besiedelten Wüsten der Welt.

      Die farbenprächtigen Städte Jodhpur und Jaipur liegen in ihren Randgebieten. Jaipur, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan, ist eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt. 1981 lebte dort eine Million Menschen, 2011 waren es schon 3,9 Millionen. Und selbst in den trockensten Wüstenregionen wohnen Menschen: Nomaden, die eine besondere Pferderasse, die Marwari, und die besten Kamele Indiens züchten.

      Für Wildtiere bietet die Wüste einen Rückzugsort. So ist es ein besonders beeindruckendes Schauspiel, wenn nahe des kleinen Wüstenortes Khichan Tausende Jungfernkraniche ihr Winterlager aufschlagen. Diese kleinste aller Kranicharten trotzt auf ihrer Migrationsroute aus dem Norden Asiens in das warme Indien den widrigsten Bedingungen. Auf ihrem Weg überqueren die Tiere sogar den Himalaya.

      Das Zusammenleben von Mensch und Tier wird vielerorts bestimmt durch den hinduistischen Glauben. Zahlreiche Tiere werden als Götter verehrt und stehen unter besonderem Schutz. So steht in der Stadt Deshnoke ein Rattentempel. Die kleinen Nager, die in vielen Regionen der Erde gnadenlos verfolgt werden, bekommen hier Nahrung und werden verehrt. Und die Affen des Hanuman-Tempels in Jaipur sind schon lange dafür bekannt, dass sie sich dem Stadtleben besonders gut angepasst haben.

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