• 07.10.2021
      05:45 Uhr
      Im wilden Nairobi - Safari in Kenias ältestem Nationalpark aus der Reihe "Erlebnisreisen" | 3sat
       

      Diese Kombination ist einzigartig auf der ganzen Welt. Eine pulsierende Hauptstadt mit mehr als drei Millionen Einwohnern und gerade mal zehn Kilometer Luftlinie vom Stadtkern entfernt leben Zebras, Antilopen, Raubkatzen, Nashörner, Nilpferde und noch knapp andere 70 Säugetierarten in freier Wildbahn - geschützt durch den Nairobi Nationalpark. Der Park ist Kenias erster Nationalpark und wurde 1946 eröffnet. Rund 120 Quadratkilometer umfasst das Gebiet, das entspricht in etwa der Fläche einer deutschen Kleinstadt.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 07.10.21
      05:45 - 06:20 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Diese Kombination ist einzigartig auf der ganzen Welt. Eine pulsierende Hauptstadt mit mehr als drei Millionen Einwohnern und gerade mal zehn Kilometer Luftlinie vom Stadtkern entfernt leben Zebras, Antilopen, Raubkatzen, Nashörner, Nilpferde und noch knapp andere 70 Säugetierarten in freier Wildbahn - geschützt durch den Nairobi Nationalpark. Der Park ist Kenias erster Nationalpark und wurde 1946 eröffnet. Rund 120 Quadratkilometer umfasst das Gebiet, das entspricht in etwa der Fläche einer deutschen Kleinstadt.

       

      Damit ist der Nairobi Nationalpark im Verhältnis zu anderen Parks des Landes winzig, trotzdem gibt es diese große Artenvielfalt - nur für Elefanten ist das Gebiet zu klein. Der überwiegende Teil des Parks besteht aus Savannen-Landschaft, d.h. offene Grasflächen mit lichtem Akazienbestand.

      Der Haupteingang liegt nur wenige Kilometer vom internationalen Flughafen entfernt. Einige Touristen lassen sich direkt nach der Ankunft dort abholen und fahren sofort auf Safari. Die Skyline der Großstadt kann vom Park aus gesehen werden. Nur ein Zaun trennt die Tiere von der Stadt. Diese Nähe verursacht Konflikte mit der einheimischen Bevölkerung, vor allem weil es die Wanderrouten der Huftierherden gefährdet. Die meisten Tiere sind das ganze Jahr über zu sehen, nur einige Herdentiere wie Zebras und Antilopen kommen nur in der Trockenzeit, wenn viele Wasserstellen außerhalb des Parks ausgetrocknet sind. Aufgrund vieler kleiner Dämme entlang des Mbagathi Flusses hat der Park mehr Wasserreserven als die Regionen außerhalb. Diese künstlich angelegten Dämme haben auch attraktiven Lebensraum für viele Vögel und Wassertiere geschaffen. Im Frühjahr können besonders viele Jungtiere beobachtet werden.

      Im Park befindet sich auch eine weltberühmte Aufzuchtstation für Elefanten- und Nashorn-Jungtiere (David Sheldrick Wildlife Trust). Kranke oder verwaiste Jungtiere werden hier von Hand aufgezogen. Diese Station wird von Daphne Sheldrick betrieben und ist für Besucher eine Stunde täglich geöffnet. Daphne Sheldrick gilt als "Mutter der Elefanten" und wird international als Expertin geschätzt.

      Im Jahr 1989 ließ der damalige Präsident Daniel arap Moi im Nairobi-Nationalpark öffentlich Elfenbein im Wert von 760.000 US Dollar verbrennen, um ein Zeichen gegen Wilderei zu setzen. Noch heute erinnert ein Mahnmal an dieses Ereignis.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.05.2022