• 26.02.2018
      03:30 Uhr
      Howl - Das Geheul Spielfilm USA 2010 (Howl) | 3sat
       

      San Francisco, 1957. Der Verleger Lawrence Ferlinghetti muss sich vor Gericht verantworten. Das von ihm veröffentlichte Gedicht „Howl" des jungen Dichters Allen Ginsberg gilt der Staatsanwaltschaft als „obszönes" Machwerk und die Publikation damit als strafbarer Akt. Während in dem aufsehenerregenden Prozess darüber gestritten wird, ob es sich bei „Howl" um ein Kunstwerk handelt, gibt Ginsberg einem Journalisten ein ausführliches Interview. Darin erläutert er seine Arbeitsweise, seine Inspirationsquellen und seine Motive.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 26.02.18
      03:30 - 04:45 Uhr (75 Min.)
      75 Min.

      San Francisco, 1957. Der Verleger Lawrence Ferlinghetti muss sich vor Gericht verantworten. Das von ihm veröffentlichte Gedicht „Howl" des jungen Dichters Allen Ginsberg gilt der Staatsanwaltschaft als „obszönes" Machwerk und die Publikation damit als strafbarer Akt. Während in dem aufsehenerregenden Prozess darüber gestritten wird, ob es sich bei „Howl" um ein Kunstwerk handelt, gibt Ginsberg einem Journalisten ein ausführliches Interview. Darin erläutert er seine Arbeitsweise, seine Inspirationsquellen und seine Motive.

       

      Stab und Besetzung

      Allen Ginsberg James Franco
      Ralph McIntosh David Strathairn
      Jake Ehrlich Jon Hamm
      Richter Clayton Horn Bob Balaban
      Lawrence Ferlinghetti Andrew Rogers
      David Kirk Jeff Daniels
      Mark Schorer Treat Williams
      Gail Potter Mary-Louise Parker
      Drehbuch und Regie Rob Epstein, Jeffrey Friedman
      Allen Ginsberg James Franco
      Ralph McIntosh David Strathairn
      Jake Ehrlich Jon Hamm
      Richter Clayton Horn Bob Balaban
      Lawrence Ferlinghetti Andrew Rogers
      David Kirk Jeff Daniels
      Mark Schorer Treat Williams
      Gail Potter Mary-Louise Parker
      Carter Burwell
      Edward Lachman
      Regie Rob Epstein
      Jeffrey Friedman
      Drehbuch Rob Epstein
      Jeffrey Friedman
      Musik Carter Burwell
      Kamera Edward Lachman

      Amerika, Mitte der 1950er Jahre. Kurz nachdem in San Francisco der erste Lyrikband des noch unbekannten Dichters Allen Ginsberg (James Franco) veröffentlicht wird, kommt es zu einem Skandal: Die Staatsanwaltschaft stuft das in dem Buch enthaltene Gedicht „Howl" wegen der teilweise vulgären Wortwahl als „obszön" ein. Da die Verbreitung obszöner Schriften eine Straftat ist, muss der Verleger Lawrence Ferlinghetti (Andrew Rogers) sich vor Gericht verantworten. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe.

      Unterstützt von einer Gruppe von Bürgerrechtlern will er nun beweisen lassen, dass es sich bei dem Gedicht um ein Kunstwerk handelt. Ferlinghettis Anwalt Jake Ehrlich (Jon Hamm) und der Ankläger, Staatsanwalt Ralph McIntosh (David Strathairn), nehmen eine ganze Reihe von Zeugen ins Verhör, um ihre jeweiligen Positionen bestätigen zu lassen. Parallel dazu sieht man Ginsberg im ausführlichen Gespräch mit einem Journalisten, dem er seine Arbeitsweise, seine Inspirationsquellen und seine Motive erläutert; in Animationsfilm-Einschüben werden einige seiner Gedichte visualisiert. „Kunst oder Schmutz?", lautet derweil die Frage im Gerichtssaal, die von Literaturexperten wie dem Professor David Kirk (Jeff Daniels) und dem Autor und Kritiker Mark Schorer (Treat Williams) beantwortet werden soll. Die Einschätzungen fallen sehr gegensätzlich aus.

      Das Regieduo Rob Epstein und Jeffrey Friedman wurde vor allem durch den Oscar-gekrönten Dokumentarfilm „The Times of Harvey Milk" über eine Schlüsselfigur der amerikanischen Schwulenbewegung bekannt. In „Howl - Das Geheul" geht es ebenfalls um Bürgerrechte und um die Freiheit der Kunst. Der facettenreiche Film funktioniert gleichermaßen als Porträt des legendären „Beat-Generation"-Lyrikers Allen Ginsberg (1926-1997) wie als Zeitdokument über einen bahnbrechenden Gerichtsprozess. Psychedelisch anmutende Animationsszenen, die die Rezitation von Ginsbergs Gedichten visualisieren, basieren auf dem 1996 erschienenen Buch „Illuminated Poems" von Eric Drooker, das dieser gemeinsam mit Ginsberg veröffentlichte. Drooker war auch an dieser filmischen Umsetzung seiner Zeichnungen und Bilder beteiligt.

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