• 11.04.2018
      11:15 Uhr
      Fünf Freunde - Große Klappe Film von Simone Brannahl und Yvonne App | 3sat
       

      Fünf Freunde, die zusammen ein satirisches Youtube-Format machen. Ihre Filme behandeln brennende Fragen in der Gesellschaft: Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Gerade in Zeiten, in denen das Gegeneinander der Religionen sehr in den Vordergrund geraten ist, wollen sie zeigen, dass es anders geht. Mit Humor. Sie bezeichnen sich als "Datteltäter". Ihre Videos erreichen inzwischen zehntausende Fans auf Facebook. Mit einem gemeinsamen "Geburtstagsfoto" feiern sie das Ereignis.

      Mittwoch, 11.04.18
      11:15 - 11:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Fünf Freunde, die zusammen ein satirisches Youtube-Format machen. Ihre Filme behandeln brennende Fragen in der Gesellschaft: Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Gerade in Zeiten, in denen das Gegeneinander der Religionen sehr in den Vordergrund geraten ist, wollen sie zeigen, dass es anders geht. Mit Humor. Sie bezeichnen sich als "Datteltäter". Ihre Videos erreichen inzwischen zehntausende Fans auf Facebook. Mit einem gemeinsamen "Geburtstagsfoto" feiern sie das Ereignis.

       

      Fünf Freunde, die zusammen ein satirisches Youtube-Format machen. Ihre Filme behandeln brennende Fragen in der Gesellschaft: Islam- und Fremdenfeindlichkeit. Gerade in Zeiten, in denen das Gegeneinander der Religionen sehr in den Vordergrund geraten ist, wollen sie zeigen, dass es anders geht. Mit Humor. Sie bezeichnen sich als "Datteltäter". Ihre Videos erreichen inzwischen zehntausende Fans auf Facebook. Mit einem gemeinsamen "Geburtstagsfoto" feiern sie das Ereignis.

      Die Herausforderung, der sich Younes, Farah, Nemi, Marcel und Fiete gestellt haben, ist groß: Sie wollen eine versöhnliche Stimme im Netz sein, wo ansonsten häufig die Hetze am meisten Aufmerksamkeit erhält. Ihr gemeinsames Ziel: der Kampf gegen Vorurteile. Egal ob gegenüber Muslimen, Christen oder Juden. "Wir leben den Bildungs-Dschihad" und "setzen Humor gegen Angst ein", sagt Fiete. Damit stellen sie sich in die Schusslinie von rechten Angstmachern und muslimischen Hardlinern.

      Für ihre Videos sammeln sie Hasskommentare, die sich nicht selten zu Shitstorms häufen. Trotzdem wollen sie nicht aufgeben, denn sie merken, dass sich eine treue Fancommunity um sie herum bildet, die genau auf diese Stimme gewartet hat.

      Beim Videodreh, beim gemeinsamen Brainstorming und bei Freizeitaktivitäten mit Freunden und Familien schaut die Reportage hinter die Kulissen der Datteltäter. "Ich habe diese Leute zusammengebracht, damit wir gemeinsam etwas erreichen", sagt Younes, der Gründer des Projektes. Im Film erfahren wir, wer diese Menschen sind.

      Die fünf respektieren ihre unterschiedlichen Lebensweisen im eigenen Freundeskreis. Marcel, der einzige Christ hat vor kurzem eine Bar eröffnet, in der er Alkohol ausschenkt. Trotzdem besuchen ihn Nemi und Farah dort und lassen sich Virgin-Cocktails mixen. Fiete, der Konvertit, ist in einer atheistischen Familie aufgewachsen mit einer Mutter, die sich für Genderforschung einsetzt. Die Tür von Younes Eltern steht immer offen für jeden. Doch bis zu welchem Punkt kann diese offensive Offenheit funktionieren? Gibt es auch bei den Datteltätern einen Punkt, an dem es heißt: "Schluss mit lustig"?

      Der Film erzählt von einer jungen interreligiösen Truppe aus Berlin, die gemeinsam für ein freies, tolerantes Miteinander steht – und es auch einfordert. Mit einem Augenzwinkern

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