• 08.05.2018
      23:45 Uhr
      El Manguito Kurzfilm Deutschland 2017 - Kurzfilmtage Oberhausen | 3sat
       

      El Manguito ist ein kleines Bergdorf in den unzugänglichen Wäldern der Sierra Maestra in Kuba. Abgeschnitten von der Außenwelt, lebt hier nur noch eine kleine Gruppe von Menschen. Der Film begleitet die Bewohner in ihrem Alltag, nimmt den Zuschauer mit in eine fremde Welt und zeigt, wie tief verankert das sozialistische System in Kuba bis heute ist.

      Dienstag, 08.05.18
      23:45 - 00:05 Uhr (20 Min.)
      20 Min.
      Stereo HD-TV

      El Manguito ist ein kleines Bergdorf in den unzugänglichen Wäldern der Sierra Maestra in Kuba. Abgeschnitten von der Außenwelt, lebt hier nur noch eine kleine Gruppe von Menschen. Der Film begleitet die Bewohner in ihrem Alltag, nimmt den Zuschauer mit in eine fremde Welt und zeigt, wie tief verankert das sozialistische System in Kuba bis heute ist.

       

      El Manguito ist ein kleines Bergdorf in den unzugänglichen Wäldern der Sierra Maestra in Kuba. Abgeschnitten von der Außenwelt, lebt hier nur noch eine kleine Gruppe von Menschen. Der Film begleitet die Bewohner in ihrem Alltag, nimmt den Zuschauer mit in eine fremde Welt und zeigt, wie tief verankert das sozialistische System in Kuba bis heute ist. Früher war El Manguito eine große Gemeinde mit über 100 Häusern. 1956 tauchten Fidel Castro und Che Guevara in den Bergen unter, um die kubanische Revolution ins Rollen zu bringen. Heute leben hier - ohne Stromversorgung und befahrbare Wege - nur noch zwölf Menschen: Idael, das Oberhaupt der Familie, seine Frau Nelcis, seine Kinder, Freunde und Brüder.

      Der Dokumentarfilm gewann bei den Kurzfilmtagen Oberhausen 2017 den 3sat-Förderpreis. "Die Regisseurin nähert sich den Bewohnern eines abgelegenen kubanischen Dorfes über Zeichnungen, Fotografien und oft stumme oder leise Filmbilder. Langsam, aber gezielt bringt sie uns einer Familie und deren Ängsten und Sorgen näher und entfaltet über sie stellvertretend die Geschichte des Dorfes und des ganzen Landes. Laurentia Genske und ihr Kameramann Simon Rittmeier öffnen uns mit 'El Manguito' einen Blick in eine fremde Welt - die unaufdringliche Nähe zu den Menschen und die klassische Erzählform ist Dokumentarfilm von seiner besten Seite" - so die Preisbegründung der Jury des Deutschen Wettbewerbs 2017 . Die Regisseurin Laurentia Genske, 1989 in Köln geboren, studierte von 2010 bis 2016 Dokumentarfilm und Kamera an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Im Rahmen eines Förderstipendiums absolvierte sie 2012 ein Studienjahr an der Escuela Internacional de Cine y Televisión in Kuba. Neben einigen Kurzfilmen drehte sie ihre zwei langen Dokumentarfilme "Am Kölnberg" (2014) und "Afuera" (2015). Ihr Kameramann und Koautor Simon Rittmeier, 1981 in Nürnberg geboren, studierte ebenfalls an der Kunsthochschule für Medien (2005-2010). Mit dem 3sat-Förderpreis wird seit 1999 im Rahmen der Medienpartnerschaft mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen jedes Jahr ein Film im Deutschen Wettbewerb ausgezeichnet, "der sich durch eine neue Sichtweise auszeichnet". Der Preis umfasst über das Preisgeld von 2500 Euro hinaus das Angebot, den Beitrag zu erwerben und im 3sat-Programm zu präsentieren. Die Jury des Deutschen Wettbewerbs, die über den Preis entscheidet, bestand 2017 aus der Kunstkuratorin Regina Barunke (Köln), der Filmkuratorin und -journalistin Dunja Bialas (München) sowie dem Produzenten und Regisseur Frieder Schlaich (Berlin).

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      Dienstag, 08.05.18
      23:45 - 00:05 Uhr (20 Min.)
      20 Min.
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