• 14.07.2018
      17:30 Uhr
      Der Meineidbauer Spielfilm Deutschland / Österreich 2012 | 3sat
       

      Der wohlhabende Bauer Karl Bruckner und seine Verlobte Anna stehen kurz vor der Hochzeit, als Karl bei einem Autounfall ums Leben kommt. Während für Anna eine Welt zusammenbricht, nutzt Karls Stiefbruder Franz die Gelegenheit, um den familieneigenen Hof in seinen Besitz zu bringen. Er lässt Karls Testament, in dem Anna bedacht worden war, verschwinden und schwört einen Meineid, dass es nie ein Nachlassdokument gab. Anna wird vom Hof gejagt und verlässt mit ihrer kleinen Tochter das Dorf. Jahre später kehrt sie zurück, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen.

      Ludwig Anzengrubers berühmtes Volksstück als packendes ...

      Samstag, 14.07.18
      17:30 - 19:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Der wohlhabende Bauer Karl Bruckner und seine Verlobte Anna stehen kurz vor der Hochzeit, als Karl bei einem Autounfall ums Leben kommt. Während für Anna eine Welt zusammenbricht, nutzt Karls Stiefbruder Franz die Gelegenheit, um den familieneigenen Hof in seinen Besitz zu bringen. Er lässt Karls Testament, in dem Anna bedacht worden war, verschwinden und schwört einen Meineid, dass es nie ein Nachlassdokument gab. Anna wird vom Hof gejagt und verlässt mit ihrer kleinen Tochter das Dorf. Jahre später kehrt sie zurück, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen.

      Ludwig Anzengrubers berühmtes Volksstück als packendes ...

       

      Schon lange sind der vermögende Bauer Karl Bruckner (Miguel Herz-Kestranek) und seine Verlobte Anna (Suzanne von Borsody) ein glückliches Paar. Nun wollen sie endlich heiraten. Karls verwitwetem Stiefbruder Franz (Günther Maria Halmer) ist Anna jedoch ein Dorn im Auge. Er glaubt fest daran, dass die alleinerziehende Mutter es nur auf Karls Besitz abgesehen hat. Immer wieder geraten die Brüder darüber in heftige Streitigkeiten, doch Karl lässt sich nicht beirren.

      Dann aber kommt er mitten in den Hochzeitsvorbereitungen bei einem Autounfall ums Leben. Für Anna bricht eine Welt zusammen. Franz nutzt derweil die Situation skrupellos aus, um sich den familieneigenen Bauernhof als Alleinerbe zu sichern: Er lässt Karls letzten Willen, in dem Anna bedacht worden war, verschwinden und schwört vor Gericht einen Meineid, dass es nie ein Testament gab. Die mittellose Anna jagt er vom Hof. Im Dorf als habgierige Erbschleicherin verschrien, zieht sie mit ihrer Tochter Marie in die Stadt.

      Zwölf Jahre später scheinen die alten Geschichten längst vergessen. Bis Anna überraschend nach Virgen zurückkehrt. Eigentlich will sie nur ihre inzwischen erwachsene Tochter Marie (Josefina Vilsmaier) nach Hause holen, die ohne Wissen ihrer Mutter eine Stelle in ihrem Heimatort angenommen hat. Aber mit der Ankunft kehren bei Anna auch die schmerzhaften Erinnerungen zurück. Sie fasst den Entschluss, Franz nach all den Jahren endlich zur Rechenschaft zu ziehen. Mit Unterstützung des Dorfpolizisten Josef (Heikko Deutschmann) beginnt sie Nachforschungen anzustellen. Vor allem der plötzliche Reichtum des einstigen Knechts Ignaz (Max Tidof) macht sie misstrauisch.

      Auch Marie versucht, durch ihre enge Freundschaft zu Franz' gleichaltrigem Sohn Toni (Aaron Karl) mehr über die damaligen Geschehnisse zu erfahren. Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht. Franz wird immer mehr in die Enge getrieben. Doch Anna ahnt nicht, zu welchen Taten der Meineidbauer fähig ist, um die alten Geschichten ein für allemal zu begraben.

      Ludwig Anzengrubers Volksstück „Der Meineidbauer" wurde mehrfach verfilmt, unter anderem 1956 mit Christiane Hörbiger und Hans von Borsody, der in einem kurzen Gastauftritt auch in der Neuverfilmung zu sehen ist, während seine Tochter Suzanne von Borsody neben Günther Maria Halmer die Hauptrolle spielt. Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Joseph Vilsmaier, bekannt vor allem durch aufwendige Kinofilme wie „Comedian Harmonists" und „Nanga Parbat", inszeniert den Stoff als zeitgemäßes Drama über eine Frau, die gegen jede Chance für eine späte Gerechtigkeit kämpft. Neben der Regie zeichnet Vilsmaier auch für die eindrucksvolle Kameraarbeit verantwortlich. Gedreht wurde der Film an Originalschauplätzen in Osttirol.

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      Samstag, 14.07.18
      17:30 - 19:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

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