• 17.08.2018
      20:15 Uhr
      Das Geiseldrama von Gladbeck Danach war alles anders | 3sat
       

      Das Gladbecker Geiseldrama zählt bis heute zu den spektakulärsten und gleichzeitig dramatischsten Verbrechen der Nachkriegsgeschichte. 54 Stunden halten Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski mit ihrer Irrfahrt die Republik im Sommer 1988 in Atem. Die Dokumentation fokussiert die persönliche, ganz individuelle Perspektive der Opfer und ihrer Angehörigen. Der Film blickt auf den Banküberfall in Gladbeck, die Geiselnahme des Bremer Linienbusses, die Ermordung Emanuele de Giorgis an der Autobahnraststätte Grundbergsee und schließlich das blutige Ende auf der A3 bei Bonn und den Tod von Silke Bischoff.

      Freitag, 17.08.18
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Das Gladbecker Geiseldrama zählt bis heute zu den spektakulärsten und gleichzeitig dramatischsten Verbrechen der Nachkriegsgeschichte. 54 Stunden halten Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski mit ihrer Irrfahrt die Republik im Sommer 1988 in Atem. Die Dokumentation fokussiert die persönliche, ganz individuelle Perspektive der Opfer und ihrer Angehörigen. Der Film blickt auf den Banküberfall in Gladbeck, die Geiselnahme des Bremer Linienbusses, die Ermordung Emanuele de Giorgis an der Autobahnraststätte Grundbergsee und schließlich das blutige Ende auf der A3 bei Bonn und den Tod von Silke Bischoff.

       

      Das Gladbecker Geiseldrama zählt bis heute zu den spektakulärsten und gleichzeitig dramatischsten Verbrechen der Nachkriegsgeschichte. 54 Stunden lang halten Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski mit ihrer blutigen Irrfahrt die Republik in Atem. Die Dokumentation fokussiert die persönliche, ganz individuelle Perspektive der Opfer und ihrer Angehörigen des Geiseldramas im Sommer 1988. Autorin Nadja Kölling blickt auf den Banküberfall in Gladbeck, die Geiselnahme des Bremer Linienbusses, die Ermordung Emanuele de Giorgis an der Autobahnraststätte Grundbergsee und schließlich auf das blutige Ende auf der A3 bei Bonn und den Tod von Silke Bischoff.

      Die Dokumentation fragt: Wie wirkt das Verbrechen nach? Wie gehen die Protagonisten heute mit dem Erlebten um? Was hat sich verändert? Wie hat es den weiteren Verlauf ihrer Leben beeinflusst? Welche Rolle spielen die großen Fragen des Lebens: Schuld und Sühne, Tod und Leben? Und was gibt Hoffnung, lässt Menschen weitermachen?

      Das Geiseldrama zeigt, welche Spuren traumatische Erlebnisse bei den Betroffenen hinterlassen. In Zeiten von Terroranschlägen, politisch aufgeheizten Ausnahmezuständen und medialer Omnipräsenz können die Tage im Sommer 1988 als Blaupause für heutige Ausnahmezustände gesehen werden.

      Film von Nadja Kölling

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