• 29.05.2018
      05:45 Uhr
      B. B. King: Live at Montreux 1993 Auditorium Stravinski, Montreux, Schweiz, 1993 | 3sat
       

      Am 14. Mai 2015 stirbt der Gitarrist und Sänger B.B. King mit 89 Jahren in Las Vegas. Für den "Rolling Stone" war er der fünftbeste Gitarrist aller Zeiten, für viele Bluesfans die Nummer 1. 1925 als Riley B. King in Berclair, Mississippi geboren, singt er als Jugendlicher im Gospelchor und macht beim Hören der Schellackplatten seiner Tante Bekanntschaft mit Blues und Jazz. T-Bone Walker, Charlie Christian und Django Reinhardt werden seine Vorbilder.

      Nacht von Montag auf Dienstag, 29.05.18
      05:45 - 06:20 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      VPS 05:50
      Stereo HD-TV

      Am 14. Mai 2015 stirbt der Gitarrist und Sänger B.B. King mit 89 Jahren in Las Vegas. Für den "Rolling Stone" war er der fünftbeste Gitarrist aller Zeiten, für viele Bluesfans die Nummer 1. 1925 als Riley B. King in Berclair, Mississippi geboren, singt er als Jugendlicher im Gospelchor und macht beim Hören der Schellackplatten seiner Tante Bekanntschaft mit Blues und Jazz. T-Bone Walker, Charlie Christian und Django Reinhardt werden seine Vorbilder.

       

      Am 14. Mai 2015 stirbt der Gitarrist und Sänger B.B. King mit 89 Jahren in Las Vegas. Für den "Rolling Stone" war er der fünftbeste Gitarrist aller Zeiten, für viele Bluesfans die Nummer 1.

      1925 als Riley B. King in Berclair, Mississippi geboren, singt er als Jugendlicher im Gospelchor und macht beim Hören der Schellackplatten seiner Tante Bekanntschaft mit Blues und Jazz. T-Bone Walker, Charlie Christian und Django Reinhardt werden seine Vorbilder.

      1949 tritt B.B. King zum ersten Mal im Radio auf, erhält 1950 seinen ersten Plattenvertrag und landet 1951 mit "three O'Clock Blues" seinen ersten Hit in den Rhythm & Blues Charts. Als der Rock 'n' Roll der 1950er-Jahre und der Folk-Boom der 1960er-Jahre den Blues in den Hintergrund drängen, bleibt sich B.B. King treu und tritt unbeirrt mit seiner 13-köpfigen Band auf. Doch sein neuer Manager Sidney Seidenberg will B.B. King einem breiterem Publikum bekannt machen. B.B. King tritt nun auf Rockfestivals auf, landet 1969 mit "The Thrill Is Gone" auf Platz 15 in den US-Popcharts und spielt neben Ike & Tina Turner bei der US-Tournee der Rolling Stones im Vorprogramm. B.B. King wird zum Popstar des Blues, tritt als erster Bluesmusiker in der Ed Sullivan TV-Show auf, unternimmt regelmäßig ausgedehnte Tourneen und arbeitet später mit Eric Clapton und U2 zusammen.

      Sein Markenzeichen ist seine Gibson-Gitarre, der er den Namen "Lucille" gibt, nachdem er 1949 seine Gitarre gerade noch vor einem Brand in einem Musikclub retten kann. Der Grund für den Brand war der Streit zweier Männer um eine Frau mit Namen Lucille. "Abgesehen von richtigem Sex mit einer richtigen Frau gibt es nichts, was mir solch eine innere Ruhe gibt wie Lucille," sagt er später einmal während eines Interviews.

      Wenige Tage nach B.B. Kings Tod kommt der Verdacht auf, er sei vergiftet worden. Doch im Juli 2015 stellt die Gerichtsmedizin im US-Staat Nevada fest, dass B.B. King an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung im Zusammenhang mit Diabetes, Herzinsuffizienz und Bluthochdruck verstorben ist.

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