• 05.05.2019
      17:00 Uhr
      40 Jahre Filme in Ost und West - Vergesst mir meine Traudel nicht Spielfilm DDR 1957 | 3sat
       

      "Vergesst mir meine Traudel nicht" steht auf dem Zettel, den die 18-jährige Traudel bei sich trägt, als sie in einer dunklen Mainacht aus einem Heim auf und davon läuft. Nun steht Traudel auf der Landstraße, fast ein Kind noch, das viele Selbstverständlichkeiten des Lebens nicht kennt, andererseits aber unwahrscheinlich selbstsicher die unmöglichsten Dinge anstellt. Das bekommt der junge Lehrer Wolfgang Auer zu spüren, der sie nach Berlin bringt und ihr eine Unterkunft verschafft. Mit seinem wohldurchdachten Erziehungsplan erleidet er Schiffbruch.

      Sonntag, 05.05.19
      17:00 - 18:30 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

      "Vergesst mir meine Traudel nicht" steht auf dem Zettel, den die 18-jährige Traudel bei sich trägt, als sie in einer dunklen Mainacht aus einem Heim auf und davon läuft. Nun steht Traudel auf der Landstraße, fast ein Kind noch, das viele Selbstverständlichkeiten des Lebens nicht kennt, andererseits aber unwahrscheinlich selbstsicher die unmöglichsten Dinge anstellt. Das bekommt der junge Lehrer Wolfgang Auer zu spüren, der sie nach Berlin bringt und ihr eine Unterkunft verschafft. Mit seinem wohldurchdachten Erziehungsplan erleidet er Schiffbruch.

       

      Stab und Besetzung

      Gertraud Gerber, "Traudel" Eva-Maria Hagen
      Hannes Wunderlich, Volkspolizist Horst Kube
      Wolfgang Auer, Lehrer Günter Haack
      Frau Palotta Erna Sellmer
      VP-Kommissar Günther Simon
      Frau Neumann, Portierfrau Maria Besendahl
      Schulleiter Rudi Schiemann
      Volkspolizist im Revier Paul Pfingst
      Wirt im Tanzcafé "Lila" Jean Brahn
      Gast im Tanzcafé Fred Delmare
      Wirt in HO-Gaststätte Paul R. Henker
      Frau Lange Charlotte Küter
      Herr Gotsch Kurt Rackelmann
      Damenwäscheverkäuferin Sabine Thalbach
      Kellner im Tanzcafé Egon Vogel
      Verkehrspolizist Jochen Thomas
      Gast im Tanzcafé Alexander Papendiek
      Dame an Verkehrsampel Agnes Kraus
      Mann auf Fußgängerüberweg Walter E. Fuß
      Sänger im Tanzcafé Manfred Krug
      Regie Kurt Maetzig
      Musik Hans Hendrik Wehding
      Kamera Erwin Anders
      Buch Kurt Bartel (Kuba)
      Kurt Maetzig

      "Vergesst mir meine Traudel nicht", steht auf dem Zettel, den die 18-jährige Traudel (Eva-Maria Hagen) bei sich trägt, als sie in einer dunklen Mainacht aus einem Heim auf und davon läuft. Nun steht Traudel auf der Landstraße, fast ein Kind noch, das viele Selbstverständlichkeiten des Lebens nicht kennt, andererseits aber unwahrscheinlich selbstsicher die unmöglichsten Dinge anstellt.

      Das bekommt der junge Lehrer Wolfgang Auer (Günter Haack) zu spüren, der sie nach Berlin bringt und ihr eine Unterkunft verschafft. Mit seinem wohldurchdachten Erziehungsplan erleidet er Schiffbruch und muss zusehen, wie er durch sein mangelndes Vertrauen Traudel an seinen Freund Hannes Wunderlich (Horst Kube), den Volkspolizisten, verliert. Hannes gelingt es, etwas über die Geschichte ihrer tragisch ums Leben gekommenen Eltern zu erfahren. Er verhilft Traudel nicht nur mit einem ordnungsgemäßen Personalausweis zu mehr Geborgenheit und Schutz in ihrem Leben.

      Deutsch-Deutsches Kino

      "Vergesst mir meine Traudel nicht", eine der schönsten DEFA-Komödien, gehörte zu den Kinohits der 1950er-Jahre. Den Autoren Kurt Bartel, der sich selbst "KuBa" nannte, und Kurt Maetzig gelang es, einen Stoff mit historisch-tragischem Hintergrund komödiantisch umzusetzen, ohne die Helden zu brüskieren oder Vergangenes zu leugnen.

      In der damaligen Schauspielschülerin Eva-Maria Hagen fanden sie für die Darstellung der kratzbürstigen Traudel die ideale Besetzung. Sie begeisterte das Publikum mit ihrer Kessheit, ihrem umwerfenden Jargon und natürlich auch mit ihrem Sex-Appeal, der damals in DEFA-Filmen selten zu finden war.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Sonntag, 05.05.19
      17:00 - 18:30 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.04.2019