• 23.12.2013
      11:00 Uhr
      Sophie Scholl - Allen Gewalten zum Trotz Thementag: I have a dream - Menschen, die die Welt bewegen | PHOENIX
       

      2005 kam der vom Bayerischen Rundfunk koproduzierte Film "Sophie Scholl - Die letzten Tage" in die Kinos. Zuvor war er auf der Berlinale gefeiert, Julia Jentsch und Marc Rothemund jeweils mit einem Silbernen Bären geehrt worden. Er schildert den Weg der jungen Studentin Sophie Scholl durch traumatische Gestapo-Verhöre und einen von Blutrichter Freisler inszenierten Schauprozess bis hin zum Schafott. Zur selben Zeit entstand der Dokumentarfilm "Sophie Scholl - Allen Gewalten zum Trotz".

      Montag, 23.12.13
      11:00 - 12:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      2005 kam der vom Bayerischen Rundfunk koproduzierte Film "Sophie Scholl - Die letzten Tage" in die Kinos. Zuvor war er auf der Berlinale gefeiert, Julia Jentsch und Marc Rothemund jeweils mit einem Silbernen Bären geehrt worden. Er schildert den Weg der jungen Studentin Sophie Scholl durch traumatische Gestapo-Verhöre und einen von Blutrichter Freisler inszenierten Schauprozess bis hin zum Schafott. Zur selben Zeit entstand der Dokumentarfilm "Sophie Scholl - Allen Gewalten zum Trotz".

       

      Der Publizist und Buchautor Ulrich Chaussy, der sich viele Jahre mit der "Weißen Rose" befasst hat, hatte im Rahmen seiner historischen Recherche für Regisseur Marc Rothemund und Drehbuchautor Fred Breinersdorfer auch Interviews vor laufender Kamera geführt. Er entdeckte neue Zeitzeugen und trug Fotos und Dokumente zusammen, die teilweise noch unveröffentlicht waren. Dieses Material haben Ulrich Chaussy und die Regisseurin Marieke Schroeder zu einem Dokumentarfilm verarbeitet und durch weitere Interviews ergänzt.

      Am 18. Februar 1943 wurde die 22-jährige Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder verhaftet und vier Tage danach, am 22. Februar, hingerichtet, weil sie an der Herstellung und Verbreitung der Flugblätter beteiligt war. Sie war die einzige Frau der "Weißen Rose", die ermordet wurde.

      Sophie Scholl steht im Zentrum des Dokumentarfilms. Erfreulicherweise leben noch Zeitzeugen, die sie und ihre Welt kannten, Menschen, die zur "Weißen Rose" gehörten und nur ein Quäntchen mehr Glück hatten als die Ermordeten.

      Film von Marieke Schroeder und Ulrich Chaussy

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