• 27.02.2013
      12:45 Uhr
      Das Schäferjahr (1/5) Weideaustrieb | hr-fernsehen
       

      Egal, ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter - das Schäferjahr kennt keine Ruhetage. Es verläuft im Rhythmus der Natur. Die wolligen Wesen halten ihre Hirten auf Trab.

      Mittwoch, 27.02.13
      12:45 - 13:10 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      VPS 06:20
      Stereo

      Egal, ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter - das Schäferjahr kennt keine Ruhetage. Es verläuft im Rhythmus der Natur. Die wolligen Wesen halten ihre Hirten auf Trab.

       

      Wer sich für diesen Beruf entscheidet, muss den Tieren dienen und das 365 Tage im Jahr. Martin Winz und Wolfgang Hedel haben es nie anders gewollt. Zwölf Monate hat Autorin Susanne Köpcke die beiden Schäfer aus Sachsen-Anhalt für die neue MDR-Dokusoap begleitet.

      Wolfgang Hedel ist in Walbeck zuhause. 1991 hat er sich selbständig gemacht und seine eigene Merinofleischschafherde aufgebaut. Seitdem ist der 56-jährige Schäfer und Landwirt. Die Tiere von Martin Winz stehen in Kösseln. Die "Il de France-Schafe" gehören zum Landgut Krosigk. Dort ist der 63-Jährige angestellt. Für beide Männer ist der Beruf Berufung. Sie kennen sich vom gemeinsamen Studium in Wernigerode. Nie haben sie sich aus den Augen verloren. Zwei, drei Mal im Jahr gibt es ein Wiedersehen: zum Beispiel bei der Hütemeisterschaft oder beim Schäferfest. Dann werfen sich Wolfgang und Martin in Schale und genießen das Beisammensein mit den Berufskollegen. Sie schwelgen in Erinnerungen, sorgen sich aber auch um die Zukunft ihrer Zunft. Denn so alt wie die Schäferei ist, so gefährdet ist sie auch. Tatsächlich nimmt der Schafbestand in Deutschland ab. Niedrige Wollpreise, Bürokratie, lange Arbeitstage und geringer Verdienst sind kein Lockmittel für junge Leute. Martins Söhne haben sich trotzdem dafür entschieden. Christian und Michael arbeiten auch als Schäfer auf dem Landgut in Krosigk.

      Wolfgang wird von seiner Lebensgefährtin Cornelia und ihren beiden Söhnen unterstützt. Anders könnte der kleine Familienbetrieb auch nicht existieren. Egal, ob in der Ablammzeit, bei der Schafschur, der Frühjahrsbestellung oder bei der Heu- und Maisernte - immer wird jede Hand gebraucht. Und noch etwas verbindet die beiden Schäfer. Beide züchten ihre Hütehunde, die Gelbbacken, selber. Martin Winz hat aus dem letzten Wurf den Rüden Simpel behalten. Die MDR-Dokusoap zeigt, wie aus einem verspielten Energiebündel ein gehorsamer Hütehund wird.

      Doku-Soap von: Susanne Köpcke

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      Mittwoch, 27.02.13
      12:45 - 13:10 Uhr (25 Min.)
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