Radio bei ARD.de

17.08.2017

09:05 bis 09:35

MDR Kultur

Reise zum Mittelpunkt der Erde (4/5)

Lesezeit

Das Meer Lidenbrod
Von Jules Verne
Als Entdecker gibt Lidenbrock dem Meer seinen Namen. Axel ist noch von seinem Sturz und der Ohnmacht benommen. Das Rauschen der Wellen und das gleißende Licht verwirren ihn. Professor Lidenbrock zeigt seinem Neffen die nähere Umgebung. Sie stoßen auf einen Wald riesiger Champignons und finden Knochen und Skelettteile vorzeitlicher Tiere. Währenddessen errichtet Hans schon ein Floß aus fossilem Holz. Nach den Berechnungen Lidenbrocks befinden sich die Reisenden nunmehr 350 Kilometer tief im Erdinneren.


Am 13. August 1863 stechen sie auf dem "Meer Lidenbrock" in See. Als Hans eine Angel ins Wasser hält, gelingt ihm ein kapitaler Fang: der Fisch gehört zu einer auf der Erde seit Jahrhunderten ausgestorbenen Familie, hat keine Augen und ein zahnloses Maul. Nach drei Tagen ist immer noch kein Ufer in Sicht. Lidenbrock wird ungeduldig und lässt eine eiserne Sonde an einem Strick auf den Grund des Meeres gleiten. Plötzlich tauchen urzeitliche Meerestiere und Reptilien vor ihnen auf und geraten untereinander in einen Kampf. Fasziniert und angstvoll zugleich beobachten die drei das mörderische Schauspiel.


Einige Tage später geraten die Reisenden in einen Sturm, der mehrere Tage anhält. Ein Kugelblitz rollt über das Floß und droht alles in Brand zu setzen. Die Gefährten müssen sich anbinden, um nicht vom Sturm über Bord geschleudert zu werden. Schließlich zerschellt das Floß an einem Felsen, die Gruppe erleidet Schiffbruch und wird an ein Ufer geschwemmt. Hans rettet einen Großteil der Instrumente und Vorräte. Zunächst wähnt sich Lidenbrock am anderen Ufer des Meeres. Der Kompass jedoch zeigt ihnen an, dass sie an die nämliche Küste zurückgekehrt sind, von der aus sie gestartet waren. Unnachgiebig bestimmt der Professor, die Überfahrt erneut zu versuchen ...
Produktion: MDR/RBB 2005


Bei twitter posten... Bei Facebook posten... Bei Google Bookmarks posten...