• 17.01.2019
      14:10 Uhr
      Sportschau Biathlon-Weltcup / Geheimsache Doping | Das Erste Mediathek
       
      • Biathlon-Weltcup: 7,5 km Sprint Damen

      Reporter: Christian Dexne
      Moderation: Michael Antwerpes
      Expertin: Magdalena Neuner
      Übertragung aus Ruhpolding

      • ca. 16:00 Uhr: "Die Gier nach Gold": Erster Wintersportler packt zu Blutdoping in Deutschland aus

      Film von Hajo Seppelt, Wolfgang Bausch und Rolf-Günther Schulze

      Donnerstag, 17.01.19
      14:10 - 17:00 Uhr (170 Min.)
      170 Min.
      • Biathlon-Weltcup: 7,5 km Sprint Damen

      Reporter: Christian Dexne
      Moderation: Michael Antwerpes
      Expertin: Magdalena Neuner
      Übertragung aus Ruhpolding

      • ca. 16:00 Uhr: "Die Gier nach Gold": Erster Wintersportler packt zu Blutdoping in Deutschland aus

      Film von Hajo Seppelt, Wolfgang Bausch und Rolf-Günther Schulze

       
      • "Die Gier nach Gold": Erster Wintersportler packt zu Blutdoping in Deutschland aus - ARD-Doku aus der Reihe "Geheimsache Doping"

      Am 23. Februar 2014 musste der österreichische Skilangläufer Johannes Dürr nach einer positiven Probe auf das Ausdauerdopingmittel EPO die Olympischen Spiele in Sotschi verlassen. Im Film "Die Gier nach Gold" (MDR) der Autoren Hajo Seppelt, Wolfgang Bausch und Rolf-Günther Schulze heute, 17. Januar 2019, um 16:00 Uhr im Ersten packt der überführte Betrüger über Blutdoping in Deutschland aus.
      Erstmals gelingt es TV-Reportern, dass ein Wintersportler seine Doping-Biografie vor der Kamera offenlegt: vom Talent bis zum Weltklassemann. Johannes Dürr, der für den Österreichischen Skiverband startete, erzählt, wie er Schritt für Schritt an verbotene Mittel herangeführt wurde. "Da ist mir eben gesagt worden, wie oft ich das nehmen muss. Also, es ist um EPO gegangen und um Wachstumshormone." Der 31-Jährige zeigt, wie er es gemacht hat: "Und dann habe ich einfach in die Vene hineingestochen und dann habe ich das reingedrückt."

      Anders als bisher berichtet ein Wintersportler vom ganzen Ausmaß seines Betruges, der seinen Höhepunkt in Deutschland hatte. Johannes Dürr: "2013 kam ich mit einem anderen Athleten ins Gespräch. Und während dieses Gesprächs stellte sich eben heraus, dass er bereits Eigenblutdoping macht, und er machte mir das Angebot, mal bei seiner Quelle nachzufragen, ob ich auch dabei sein kann - in Deutschland."

      Johannes Dürr führt das Fernsehteam an die Orte, an denen er sein Blut behandeln ließ: München, Irschenberg - und "die Rückführung hat eigentlich immer vor Ort stattgefunden bei den Wettkämpfen. Zum Beispiel in Oberhof in Thüringen am Start vor der Tour de Ski". Der Österreicher kritisiert außerdem die Scheinheiligkeit der Funktionäre: "Ich hab' das schon als sehr heuchlerisch empfunden". Es habe Aussagen gegeben, "die für mich ganz klar unterstrichen haben, man weiß schon Bescheid, was dazugehört, um ganz vorne zu sein".

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