• 03.05.2012
      22:00 Uhr
      Zecken-Borreliose Unterschätzte Gefahr oder eingebildete Krankheit? - Dokumentation Deutschland 2012 | arte
       

      Die in den nördlichen Breiten durch Zeckenstiche am häufigsten übertragene Krankheit ist die Borreliose. So gibt es laut Aussagen von Betroffenenverbänden allein in Deutschland über eine Million Borreliose-Opfer. Die Krankheit kann auch Jahre nach dem eigentlichen Ereignis ausbrechen. Nur eine sofortige und fachgerechte Entfernung der Zecke kann eine Infektion wirksam verhindern. Wie gefährlich die Borreliose wirklich ist, versucht die Dokumentation zu erklären.

      Donnerstag, 03.05.12
      22:00 - 22:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Die in den nördlichen Breiten durch Zeckenstiche am häufigsten übertragene Krankheit ist die Borreliose. So gibt es laut Aussagen von Betroffenenverbänden allein in Deutschland über eine Million Borreliose-Opfer. Die Krankheit kann auch Jahre nach dem eigentlichen Ereignis ausbrechen. Nur eine sofortige und fachgerechte Entfernung der Zecke kann eine Infektion wirksam verhindern. Wie gefährlich die Borreliose wirklich ist, versucht die Dokumentation zu erklären.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Patrick Hünerfeld

      Betroffenenverbände schlagen Alarm: Über eine Million Borreliose-Opfer gebe es allein in Deutschland, sagen sie, und hinter vielen Beschwerden und chronischen Krankheiten stecke in Wirklichkeit die heimtückische, von Zecken übertragene bakterielle Infektion. Die Erreger, so heißt es, verstecken sich nach dem Zeckenstich jahrelang unbemerkt im Körper eines Opfers, bevor sie plötzlich losschlagen und schwere Schäden hervorrufen.

      Sichtbare Zeichen der Erkrankung sind kreisförmige Hautrötungen. Weil sie oft nacheinander an unterschiedlichen Körperstellen auftauchen, nennt man sie auch Wanderröte. Hinzu kommen oft noch Fieber sowie Schmerzen in den Muskeln. Noch Monate nach dem Ereignis kann es zu Gelenkschmerzen, Nervenentzündungen und sogar Herzmuskelerkrankungen kommen.

      Tausende vermeintlich an Borreliose Erkrankte lassen sich inzwischen auf waghalsige und teure Therapien ein. Offizielle Stellen dagegen halten die Krankheit dank moderner Antibiotika für gut behandelbar und warnen vor Panikmache. Wie gefährlich ist die Borreliose wirklich? Diese Frage versucht Filmemacher Patrick Hünerfeld in seiner Dokumentation zu beantworten.

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      Donnerstag, 03.05.12
      22:00 - 22:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.07.2020