• 31.08.2015
      23:30 Uhr
      heimspiel! extra Stefan Bellof - Das kurze Leben eines Rennfahrers | hr-fernsehen
       

      "Stefan Bellof tödlich verunglückt" - diese Agenturmeldung schockte Anfang September 1985 nicht nur eingefleischte Automobilrennsportfans. Der sympathische Gießener war im In- und Ausland wegen seiner unkomplizierten Art und seines sonnigen Gemüts sehr beliebt. Nur drei Wochen nach dem schrecklichen Unfall des Formel-1-Kollegen Manfred Winkelhock wurde Bellof ein Opfer seines gefährlichen Sports.

      Montag, 31.08.15
      23:30 - 00:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 23:29
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      "Stefan Bellof tödlich verunglückt" - diese Agenturmeldung schockte Anfang September 1985 nicht nur eingefleischte Automobilrennsportfans. Der sympathische Gießener war im In- und Ausland wegen seiner unkomplizierten Art und seines sonnigen Gemüts sehr beliebt. Nur drei Wochen nach dem schrecklichen Unfall des Formel-1-Kollegen Manfred Winkelhock wurde Bellof ein Opfer seines gefährlichen Sports.

       

      "Stefan Bellof tödlich verunglückt" - diese Agenturmeldung schockte Anfang September 1985 nicht nur eingefleischte Automobilrennsportfans. Der sympathische Gießener war im In- und Ausland wegen seiner unkomplizierten Art und seines sonnigen Gemüts sehr beliebt. Nur drei Wochen nach dem schrecklichen Unfall des Formel-1-Kollegen Manfred Winkelhock wurde Bellof ein Opfer seines gefährlichen Sports: Am 1. September, beim siebten Lauf zur Endurance-Weltmeisterschaft im belgischen Spa, raste Bellof in der berüchtigten "Eau Rouge"-Kurve, nach einer von ihm verursachten Kollision mit dem Wagen von Jacky Ickx, mit einer Geschwindigkeit von etwa 250 Kilometer in der Stunde in die Leitplanken.

      Helfer benötigten über zwanzig Minuten, um den Gießener aus seinem Wrack zu schweißen. In der Klinik von Spa konnten die Ärzte nicht mehr helfen - kurz nach seiner Einlieferung erlag Bellof seinen schweren Kopfverletzungen.

      Stefan Bellof hat nach seinem Schulbesuch im elterlichen Betrieb als Karosseriebauer gelernt und es zu Meisterehren gebracht. Seine Leidenschaft war der Rennsport, in seiner Freizeit spielte er Tennis und Squash. Bellof konnte von seiner "Leidenschaft" ganz gut leben: Knapp 300.000 Mark, behaupten Insider, soll er bei Ken Tyrell im Jahr verdient haben. Freundin Angelika, mit der er zusammenlebte, ist Schriftenmalerin im Betrieb des Vaters von Stefan Bellof. Sie begleitete den jungen Rennfahrer zu Rennen im In- und Ausland. Der junge Hesse war ein Sportsmann ohne Starallüren. Seine Unbekümmertheit auf der Rennstrecke wurde ihm letztlich zum Verhängnis.

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