• 29.07.2010
      00:50 Uhr
      Rose Bernd Spielfilm Deutschland 1956 | Das Erste
       

      Basierend auf dem Drama von Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann hat Wolfgang Staudte ein bewegendes Melodram inszeniert. Mit herausragenden Darstellern erzählt der Film eine Geschichte von Liebe und Verrat, Ehre und Bigotterie.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 29.07.10
      00:50 - 02:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

      Basierend auf dem Drama von Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann hat Wolfgang Staudte ein bewegendes Melodram inszeniert. Mit herausragenden Darstellern erzählt der Film eine Geschichte von Liebe und Verrat, Ehre und Bigotterie.

       

      Stab und Besetzung

      Rose Bernd Maria Schell
      Arthur Streckmann Raf Vallone
      Henriette Flamm Käthe Gold
      Dorfschulz Christoph Flamm Leopold Biberti
      August Keil Hannes Messemer
      Vater Bernd Arthur Wiesner
      Maria Schubert Christa Keller
      Amtsrichter Siegfried Lowitz
      Regie Wolfgang Staudte
      Drehbuch Walter Ulbrich
      Kamera Klaus Von Rautenfeld
      Musik Herbert Windt

      Rose Bernd (Maria Schell) ist eine hübsche, ebenso temperamentvolle wie sensible junge Frau. Sie lebt in einem kleinen Dorf auf dem Gutshof des wohlhabenden Christoph Flamm (Leopold Biberti), bei dem sie als Magd arbeitet. Aber nicht nur bei der Arbeit auf dem Feld und in den Ställen hat Rose sich unentbehrlich gemacht, sie kümmert sich auch aufopferungsvoll um Flamms gelähmte Ehefrau Henriette (Käthe Gold). Rose wird von dem Baggerfahrer Streckmann (Raf Vallone) begehrt, einem Mann, der durch seine rohe, animalische Ausstrahlung eine seltsame Faszination auf die junge Frau ausübt, sie zugleich aber durch seine Gefühlskälte abstößt. Ganz anders der schüchterne Buchdrucker August Keil (Hannes Messemer): Er liebt Rose und möchte sie heiraten. Doch sie weist ihn immer wieder zurück. Dem charmanten Christoph Flamm gelingt es schließlich, das Herz der lebenslustigen jungen Frau zu gewinnen. Rose lässt sich auf eine Affäre mit ihm ein - ein folgenschwerer Fehler, denn der skrupellose Streckmann erfährt von der heimlichen Beziehung und beginnt, Rose zu erpressen. Als Rose von Flamm schwanger wird, bedrängt er sie, das Baby abtreiben zu lassen.
      In diesem Moment erkennt Rose, dass sie auf sich alleine gestellt ist. Sie verlässt den Hof und zieht zu ihrem alten Vater (Arthur Wiesner). Aber auch dort lässt Streckmann ihr keine Ruhe. Sie bietet ihm ihre Ersparnisse an und gibt sich ihm schließlich hin, in der Hoffnung, danach endlich ihren Frieden zu finden. Da sie weder von Flamm noch von Streckmann echte Liebe und Zuwendung erwarten kann, scheint die Heirat mit dem sanften Keil der einzige Weg zu sein, um ihrem Kind einen Vater zu geben. Wäre da nicht Streckmann, der sich anschickt, auch diese Hoffnung zu zerstören: Durch höhnische Bemerkungen über Rose provoziert er eine Auseinandersetzung mit Keil, der bei dem Kampf ein Auge verliert. Um die Ehre seiner Tochter wiederherzustellen, reicht Vater Bernd gegen Roses Willen Klage gegen Streckmann ein. Vor Gericht droht die ganze Wahrheit ans Licht zu kommen ...

      In dem bewegenden Melodram "Rose Bernd" von Wolfgang Staudte ist Maria Schell in der Titelrolle zu sehen.
      Basierend auf dem berühmten Theaterstück von Literaturnobelpreisträger Gerhart Hauptmann, hat Meisterregisseur Wolfgang Staudte ("Der Untertan", "Rosen für den Staatsanwalt") mit "Rose Bernd" ein bewegendes Melodram inszeniert. Mit herausragenden Darstellern erzählt der Film eine Geschichte von Liebe und Verrat, Ehre und Bigotterie. In der Titelrolle glänzt Maria Schell ("Die letzte Brücke"), in weiteren Rollen sind Raf Vallone, Käthe Gold und Hannes Messemer zu sehen.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 29.07.10
      00:50 - 02:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Stereo

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