• 28.06.2015
      11:25 Uhr
      Im Dialog Alfred Schier im Gespräch mit Prof. Hans-Werner Sinn | phoenix
       

      Die Euro-Krise ist in ihrer heißen Phase. Diese Woche entscheidet sich voraussichtlich, ob die Gipfel in Brüssel zu einer Einigung führen, also Griechenland im Euro bleibt und weitere Kredite erhält, oder ob Athen die Zahlungsunfähigkeit und den Austritt aus der Eurozone erklären muss. Im Dialog steht Hans-Werner Sinn Alfred Schier Rede und Antwort. Der scheidende Chef des ifo-Instituts in München plädiert für einen Austritt und die Rückkehr zur Drachme, denn der Euro sei grundlegend Schuld an der prekären Situation in Griechenland.

      Sonntag, 28.06.15
      11:25 - 12:00 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      VPS 11:15
      Stereo

      Die Euro-Krise ist in ihrer heißen Phase. Diese Woche entscheidet sich voraussichtlich, ob die Gipfel in Brüssel zu einer Einigung führen, also Griechenland im Euro bleibt und weitere Kredite erhält, oder ob Athen die Zahlungsunfähigkeit und den Austritt aus der Eurozone erklären muss. Im Dialog steht Hans-Werner Sinn Alfred Schier Rede und Antwort. Der scheidende Chef des ifo-Instituts in München plädiert für einen Austritt und die Rückkehr zur Drachme, denn der Euro sei grundlegend Schuld an der prekären Situation in Griechenland.

       

      Die Euro-Krise ist in ihrer heißen Phase. Diese Woche entscheidet sich voraussichtlich, ob die Gipfel in Brüssel zu einer Einigung führen, also Griechenland im Euro bleibt und weitere Kredite erhält, oder ob Athen die Zahlungsunfähigkeit und den Austritt aus der Eurozone erklären muss. Im Dialog steht Hans-Werner Sinn Alfred Schier Rede und Antwort. Der scheidende Chef des ifo-Instituts in München plädiert für einen Austritt und die Rückkehr zur Drachme, denn der Euro sei grundlegend Schuld an der prekären Situation in Griechenland.

      Sinn gehört zu den renommiertesten Ökonomen Deutschlands, seine Thesen sind in Fachkreisen jedoch umstritten: Der Euro wurde von Anfang an fehlerhaft konzipiert und ist maßgeblich für die wirtschaftliche Verfassung Griechenlands und der anderen südeuropäischen Länder verantwortlich, so Sinn. Die Euro-Krise werde mit der Rettungspolitik nur "gedämpft" und die Ursachen nicht konsequent behoben. Griechenland müsse wieder die Drachme als Währung einführen, um die Möglichkeit zu erhalten, wettbewerbsfähig zu werden. In jedem Fall werde man mit der Euro- und Griechenland-Krise noch "sehr, sehr lange zu tun haben".

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      11:25 - 12:00 Uhr (35 Min.)
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