• 30.08.2013
      22:30 Uhr
      Staatsversagen Der NSU-Ausschuss und die schwierige Aufarbeitung | phoenix
       

      "Ein trauriger Fall von Staatsversagen." Das Urteil des NSU-Untersuchungsausschusses fällt parteiübergreifend vernichtend aus. Erstmals in der deutschen Parlamentsgeschichte haben alle im Bundestag vertretenen Parteien über Monate an einem Strang gezogen. Ihr Ziel: gemeinsam aufzuklären, warum die NSU mehr als zehn Jahre unentdeckt durch Deutschland ziehen und morden konnte. "Ein Risiko für die öffentliche Sicherheit", nennt ein Staatssekretär aus dem Bundesinnenministerium den Ausschuss im Verhör, weil die Abgeordneten zu unbequeme Fragen stellen.

      Freitag, 30.08.13
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      "Ein trauriger Fall von Staatsversagen." Das Urteil des NSU-Untersuchungsausschusses fällt parteiübergreifend vernichtend aus. Erstmals in der deutschen Parlamentsgeschichte haben alle im Bundestag vertretenen Parteien über Monate an einem Strang gezogen. Ihr Ziel: gemeinsam aufzuklären, warum die NSU mehr als zehn Jahre unentdeckt durch Deutschland ziehen und morden konnte. "Ein Risiko für die öffentliche Sicherheit", nennt ein Staatssekretär aus dem Bundesinnenministerium den Ausschuss im Verhör, weil die Abgeordneten zu unbequeme Fragen stellen.

       

      Wenige Tage bevor der Deutsche Bundestag die Sommerpause unterbricht, um seinen Abschlussbericht zu debattieren, zeigt Das Erste eine bewegende TV-Dokumentation über die Arbeit dieses historischen Untersuchungsausschusses. Die ARD-Hauptstadtstudio-Korrespondenten Matthias Deiß, Jochen Graebert und Robin Lautenbach schauen hinter die Kulissen und zeigen, wie die Abgeordneten immer wieder mit plötzlich verschwundenen Akten, Zeugen, die sich nicht erinnern wollen, und unwilligen Verfassungsschutzbehörden kämpfen müssen.
      Genau wie die Abgeordneten machen sich auch die Filmautoren auf die Suche nach Antworten. Sie fahren zu den Tatorten, sichten geheime Akten und stehen mit der Tochter eines NSU-Mordopfers am Grab ihres ermordeten Vaters. "Die Aufklärungsarbeit des Ausschusses ist wichtig. Dank ihr können wir wieder an das politische System in Deutschland und damit an unsere Heimat glauben", sagt Tülin Özüdogru im Film.

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      Freitag, 30.08.13
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      Stereo

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