• 14.10.2018
      19:30 Uhr
      Entdecker der Wellness Das alte China | arte Mediathek
       

      Die traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda aus Indien und die Wasser- und Kuranwendungen aus dem alten Rom erleben heute weltweit einen enormen Boom. Sie entsprechen den menschlichen Bedürfnissen und auch den Erfordernissen der ganzheitlichen Medizin mehr, als es der westlichen Schulmedizin möglich ist.

      Dieser Teil der Dokumentationsreihe folgt der Geschichte der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

      Sonntag, 14.10.18
      19:30 - 20:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die traditionelle chinesische Medizin, Ayurveda aus Indien und die Wasser- und Kuranwendungen aus dem alten Rom erleben heute weltweit einen enormen Boom. Sie entsprechen den menschlichen Bedürfnissen und auch den Erfordernissen der ganzheitlichen Medizin mehr, als es der westlichen Schulmedizin möglich ist.

      Dieser Teil der Dokumentationsreihe folgt der Geschichte der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

       

      Stab und Besetzung

      Regie Kurt Langbein
      Wolfgang Thaler

      Die Dokumentation verfolgt die Spuren zu den historischen Wurzeln der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Unter Qin Shi Huang, dem ersten chinesischen Kaiser, entstand vor 2.300 Jahren eine Art Gesundheitsbibel, die bis heute Grundlage für die TCM-Ausbildung ist. Bei Ausgrabungen wurden in alten Kaisergräbern nicht nur die weltberühmten Terracotta-Soldaten entdeckt, sondern auch Akupunkturnadeln.

      Neben diesen historischen Funden zeigt die Dokumentation auch einen Versuch, die Wirksamkeit der Akupunktur schulmedizinisch zu erklären. Auch wenn die genaue Wirkungsweise nicht restlos geklärt werden kann, lassen sich doch messbare Effekte feststellen: Mit einem Positions-Emissions-Tomographen wird dokumentiert, wie das Setzen von Akupunkturnadeln Reaktionen in verschiedenen Hirnregionen auslöst. Durch diese Behandlung können beispielsweise Schmerzpatienten von ihrem Leiden befreit werden können.

      Besonders spektakulär ist die Erfolgsgeschichte des Beifuß-Krautes, das in der chinesischen Medizin schon vor 2.000 Jahren eingesetzt wurde. Es ist vermutlich das derzeit beste Mittel der Welt gegen Malaria. So setzt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO nach umfangreichen Studien all ihre Hoffnungen auf Beifuß. Weltweit gibt es mehrere hundert Millionen Malaria-Kranke, doch in China ist die Anzahl der Erkrankungen verhältnismäßig gering - auch dank des Beifuß-Krautes, dessen Wirkung mittlerweile auch international anerkannt ist.

      Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben und der Wunsch, den Tod zu besiegen, sind seit jeher Bestandteile des menschlichen Lebens. Bereits die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Gedankengebäude und Fähigkeiten, um diese natürlichen Sehnsüchte des Menschen einzulösen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die Heilsysteme des alten China, Indien und Rom. Diese Kulturen generierten einen enormen Wissensschatz. Seine Bedeutung wird durch die moderne Wissenschaft nach und nach wiederentdeckt.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 17.10.2018