• 16.10.2018
      20:15 Uhr
      Rhino Dollars Nashörner im Visier | arte Mediathek
       

      Ein spannender Dokumentarfilm über eines der wertvollsten Schwarzmarktgüter der Welt: das Horn des Rhinozeros, das sich auf illegalen Wegen teurer verkauft als Gold oder Kokain. Während der zweijährigen Dreharbeiten erhielten die Filmemacher neue Einblicke in die Strukturen dieses organisierten Verbrechens, das zur Ausrottung der Nashörner führen könnte.

      Dienstag, 16.10.18
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

      Ein spannender Dokumentarfilm über eines der wertvollsten Schwarzmarktgüter der Welt: das Horn des Rhinozeros, das sich auf illegalen Wegen teurer verkauft als Gold oder Kokain. Während der zweijährigen Dreharbeiten erhielten die Filmemacher neue Einblicke in die Strukturen dieses organisierten Verbrechens, das zur Ausrottung der Nashörner führen könnte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Olivia Mokiejewski

      Am 7. April 2017 wurde ein Nashorn im Zoo von Thoiry bei Paris erschossen und eines seiner Hörner abgesägt. Es war das erste Mal, dass ein in Europa lebendes Rhinozeros zum Opfer von Wilderern wurde. In Afrika ist die grausame Tat ein Alltagsgeschäft: Dort wird alle acht Stunden ein Rhino seines Horns wegen umgebracht.

      Der Hornhandel ist eigentlich schon seit vierzig Jahren verboten, auf dem Schwarzmarkt erzielt der kostbare Rohstoff jedoch nach wie vor bis zu 100.000 Euro pro Kilogramm. In Asien sagt man ihm eine aphrodisierende oder krebshemmende Wirkung nach - der Besitz und der Konsum von Nashornhorn sind Statussymbole.

      Das illegale Business mit dem Horn befindet sich in den Händen der Mafia, die auch in weltweite Waffen- und Drogengeschäfte verwickelt sind und die Staatsgewalt schwächen, ohne dass die internationale Gemeinschaft zu reagieren scheint.

      "Rhino Dollars" dokumentiert eines der unbekanntesten und dennoch rentabelsten Schmuggelgeschäfte der Welt. Der Hornmarkt ist geschätzte 20 Milliarden Dollar schwer. Das Verbrechen ist mit Mafiabossen, Mittelsmännern und Handlangern auf der ganzen Welt perfekt organisiert. Korruption, Gewalt, Machtspiele - nicht nur unschuldige Tiere, auch viele Menschen fallen den verheerenden Machenschaften zum Opfer. 

      Während der zweijährigen Dreharbeiten erhielten die Filmemacher neue Einblicke in diese mafiösen Strukturen. Sie sprachen mit Wilderern, Bandenführern und den Gesetzeshütern, die auf ihren Fersen sind. In ihrer Dokumentation werfen sie neues Licht auf ein organisiertes Verbrechen, das eines der ältesten Säugetiere der Erde gänzlich ausrotten könnte.

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