• 17.09.2018
      05:00 Uhr
      Kirill Gerstein spielt Rachmaninows 2. Klavierkonzert Musik Deutschland 2014 | arte Mediathek
       

      Rachmaninows zweites Klavierkonzert ist das bekannteste seiner symphonischen Werke, so dass es Gefahr läuft, häufig überromantisch interpretiert zu werden. Kirill Gerstein entfaltet jedoch mit seinem klaren Spiel auch die kontrapunktischen Passagen des Meisterwerks. Rachmaninow komponierte es um die Jahrhundertwende, als er sich gerade aus einer schweren, von Depressionen begleiteten persönlichen Krise herausgearbeitet hatte. Das Konzert wurde am 25. September 2014 im Leipziger Gewandhaus für ARTE aufgezeichnet.

      Montag, 17.09.18
      05:00 - 05:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Rachmaninows zweites Klavierkonzert ist das bekannteste seiner symphonischen Werke, so dass es Gefahr läuft, häufig überromantisch interpretiert zu werden. Kirill Gerstein entfaltet jedoch mit seinem klaren Spiel auch die kontrapunktischen Passagen des Meisterwerks. Rachmaninow komponierte es um die Jahrhundertwende, als er sich gerade aus einer schweren, von Depressionen begleiteten persönlichen Krise herausgearbeitet hatte. Das Konzert wurde am 25. September 2014 im Leipziger Gewandhaus für ARTE aufgezeichnet.

       

      Rachmaninows zweites Klavierkonzert ist das bekannteste seiner symphonischen Werke und hat seit seiner Uraufführung einen Siegeszug ohnegleichen durch die Konzertsäle der Welt angetreten. Unzählige Aufnahmen entstanden, die melodische Eleganz und spätromantische Melancholie verschafften ihm sogar Eingang in diverse Hollywoodfilme. Diese Popularisierung birgt jedoch das Risiko einer überromantisierten, ins Seichte gehenden Interpretation. Der Pianist Kirill Gerstein entfaltet jedoch von den ersten dunklen „Glockenschlägen“ an mit seinem klaren und präzisen Spiel auch die kontrapunktischen Passagen des Meisterwerks.

      Das Konzert entstand zwischen dem Herbst 1900 und dem Frühjahr 1901, nachdem der Komponist sich mühsam aus einer von Depressionen begleiteten persönlichen Krise herausgearbeitet hatte, die mit dem Misserfolg seiner ersten Symphonie zusammenhing. Nicht zuletzt deshalb widmete Rachmaninow das Werk dem ihn behandelnden Neurologen Nikolai Dahl. Das Konzert wurde am 25. September 2014 im Leipziger Gewandhaus für ARTE aufgezeichnet.

      Rachmaninows zweites Klavierkonzert ist das bekannteste seiner symphonischen Werke und hat seit seiner Uraufführung einen Siegeszug ohnegleichen durch die Konzertsäle der Welt angetreten. Unzählige Aufnahmen entstanden, die melodische Eleganz und spätromantische Melancholie verschafften ihm sogar Eingang in diverse Hollywoodfilme. Diese Popularisierung birgt jedoch das Risiko einer überromantisierten, ins Seichte gehenden Interpretation. Der Pianist Kirill Gerstein entfaltet jedoch von den ersten dunklen „Glockenschlägen“ an mit seinem klaren und präzisen Spiel auch die kontrapunktischen Passagen des Meisterwerks.

      Das Konzert entstand zwischen dem Herbst 1900 und dem Frühjahr 1901, nachdem der Komponist sich mühsam aus einer von Depressionen begleiteten persönlichen Krise herausgearbeitet hatte, die mit dem Misserfolg seiner ersten Symphonie zusammenhing. Nicht zuletzt deshalb widmete Rachmaninow das Werk dem ihn behandelnden Neurologen Nikolai Dahl. Das Konzert wurde am 25. September 2014 im Leipziger Gewandhaus für ARTE aufgezeichnet.

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