• 14.07.2018
      21:45 Uhr
      Iphigenie Theater Frankreich 2018 | arte Mediathek
       

      Im Juli 2018 jährt sich zum 72. Mal das "Festival d'Avignon", ein Theater-, Gesangs- und Tanzfestival. Die Spielorte wechseln zwischen öffentlichen Einrichtungen, dem Papstpalast, dem Karmeliterkloster und kleinen Hinterhöfen und Straßen. ARTE zeigt Chloé Daberts "Iphigenie" nach Jean Racine: Die Tochter des griechischen Königs Agamemnon soll nach einem Orakelspruch geopfert werden, die Soldaten Agamemnons sind kraftlos und niedergeschlagen. Der Tod der Prinzessin soll die Götter besänftigen und somit das Heer dazu bringen, gestärkt in den Krieg zu ziehen. Daberts Inszenierung entführt den Zuschauer in die griechische Mythologie.

      Samstag, 14.07.18
      21:45 - 00:10 Uhr (145 Min.)
      145 Min.
      Stereo Original mit Untertitel

      Im Juli 2018 jährt sich zum 72. Mal das "Festival d'Avignon", ein Theater-, Gesangs- und Tanzfestival. Die Spielorte wechseln zwischen öffentlichen Einrichtungen, dem Papstpalast, dem Karmeliterkloster und kleinen Hinterhöfen und Straßen. ARTE zeigt Chloé Daberts "Iphigenie" nach Jean Racine: Die Tochter des griechischen Königs Agamemnon soll nach einem Orakelspruch geopfert werden, die Soldaten Agamemnons sind kraftlos und niedergeschlagen. Der Tod der Prinzessin soll die Götter besänftigen und somit das Heer dazu bringen, gestärkt in den Krieg zu ziehen. Daberts Inszenierung entführt den Zuschauer in die griechische Mythologie.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Dominique Thiel
      Inszenierung Chloé Dabert

      Mit "Iphigenie" verleiht Chloé Dabert Racines Alexandrinern wieder Gehör. Die Handlung in "Iphigenie" nimmt dabei eine Sonderstellung ein: Die Tragödie spielt nicht hinter den Mauern eines Palasts, sondern in einem Truppenlager am Meeresstrand. Griechische Soldaten unter der Heerführung des Königs Agamemnon warten hier schon seit Wochen auf ausreichenden Wind für den Angriff auf Troja. Sie fühlen sich zermürbt und machtlos - ein Klima, in dem die grausamen Worte eines Orakels auf fruchtbaren Boden fallen. Dieses behauptet, die Götter würden erst wieder Wind senden, wenn der Heerführer Agamemnon seine Tochter Iphigenie geopfert habe.

      Agamemnon ist derjenige, um den die Handlung letztlich kreist: Wird er seine eigene Tochter opfern, um die Götter zu besänftigen? Damit der Wind sich hebt und die Soldaten in den Krieg ziehen können? Einen Krieg um die Frau eines anderen Mannes … Iphigenie als Opfer der Machtstreitereien der anderen.

      Chloé Dabert arbeitete als Schauspielerin unter der Leitung von Joël Jouanneau, Jeanne Champagne und Madeleine Louarn. Als Regisseurin erarbeitet und hinterfragt sie die Theatersprache auf methodische, fast mathematische Weise, um so die poetischen Strukturen der Werke sichtbar zu machen. ARTE zeigt ihre Version von "Iphigenie" vom "Festival d'Avignon" im Juli 2018.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.07.2018