• 15.06.2018
      17:10 Uhr
      Abenteuer Archäologie (10/10) Die Geburt der Metropole Teotihuacán | arte
       

      Nur knapp 50 Kilometer von der mexikanischen Hauptstadt entfernt liegen die Ruinen des berühmten Teotihuacán, der einst größten Stadt Amerikas. Sie wurde im 2. Jahrhundert vor Christus gegründet und wuchs beständig bis zu ihrem Niedergang im 6. Jahrhundert. Die Kultur der Stadt kann weder den Maya oder noch den Zapoteken zugeschrieben werden. 100 Jahre dauerte es, bis Archäologen herausfanden, dass die Stadt Zehntausende Migranten aus ganz Mesoamerika anlockte und daher als erste kosmopolitische Metropole der Welt bezeichnet werden kann.

      Freitag, 15.06.18
      17:10 - 17:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Nur knapp 50 Kilometer von der mexikanischen Hauptstadt entfernt liegen die Ruinen des berühmten Teotihuacán, der einst größten Stadt Amerikas. Sie wurde im 2. Jahrhundert vor Christus gegründet und wuchs beständig bis zu ihrem Niedergang im 6. Jahrhundert. Die Kultur der Stadt kann weder den Maya oder noch den Zapoteken zugeschrieben werden. 100 Jahre dauerte es, bis Archäologen herausfanden, dass die Stadt Zehntausende Migranten aus ganz Mesoamerika anlockte und daher als erste kosmopolitische Metropole der Welt bezeichnet werden kann.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Agnès Molia
      Nathalie Laville

      Wer an Amerika denkt, denkt an kosmopolitische Großstädte mit wimmelnden Straßenzügen und flirrenden Wolkenkratzern: Eine solche Metropole ist auch Mexiko-Stadt, mit mehr als 20 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Amerikas. In Mexiko sollen - einigen Archäologen zufolge - auch die ersten städtischen Lebensformen entstanden sein.

      Nur knapp 50 Kilometer von der Hauptstadt entfernt lag einmal das berühmte Teotihuacán, den Wissenschaftlern zufolge die älteste Stadt Amerikas. Sie wurde im 2. Jahrhundert vor Christus gegründet und wuchs beständig bis zu ihrem Niedergang im 6. Jahrhundert. Ihre Kultur steht für sich allein, hat keinen sichtbaren Zusammenhang zu anderen bekannten Zivilisation wie der der Maya oder der der Zapoteken. 100 Jahre brauchte die Forschung, um festzustellen: Teotihuacán lockte seinerzeit Zehntausende Migranten aus ganz Mesoamerika an und wurde so zur ersten kosmopolitischen Metropole der Welt.

      Was waren das für Menschen, die nach Teotihuacán auswanderten? Und was erhofften sie sich davon? Bei den Ausgrabungen an den beiden großen zentralen Bauwerken, der Sonnen- und der Mondpyramide, sind die Archäologen zu den Geheimnissen der Stadt vorgedrungen. In verschiedenen Vierteln der Stadt fanden sie Hinweise darauf, dass Teotihuacán eine riesige Handelsdrehscheibe war und dass die Einwanderer für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt eine bedeutende Rolle spielten.

      Die Ausgrabungen in den Wohnvierteln förderten auch wichtige Informationen hinsichtlich der Lebensbedingungen und der sozialen Organisation zutage. Dennoch bleibt eine große Frage: Wer regierte die Stadt, und wie?

      Wer waren die Erbauer von Stonehenge? Beruht der Mythos des Minotaurus auf einer wahren Geschichte? Flohen die Wikinger wirklich vor dem Eis aus Grönland? Überall auf der Welt versuchen Archäologen, den großen Rätseln der Menschheitsgeschichte auf die Spur zu kommen. Von der verlorenen Stadt Kolumbiens und Inka-Bauten hoch oben in den Anden über die Ufer des Amazonas und die Pyramiden von Teotihuacán bis zu den Höhlenmalereien in Südafrika oder den ostafrikanischen Suaheli-Ruinen: In der neuen zehnteiligen Reihe „Abenteuer Archäologie“ nimmt der belgische Archäologe Peter Eeckhout den Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise zu den spannendsten Ausgrabungsstätten der Erde. Dabei trifft er andere Archäologen, erfährt viel über deren Arbeit und lernt deren jüngsten Entdeckungen kennen - eine spektakuläre Reise in längst vergangene Zeiten.

      Dokumentationsreihe Frankreich 2018

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