• 31.10.2011
      02:05 Uhr
      Hakoah - Club der Sirenen Dokumentarfilm Frankreich / Israel / USA 2004 | arte
       

      Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der preisgekrönten Schwimmerinnen des legendären jüdischen Sportvereins Hakoah Wien. Die sieben porträtierten Sportlerinnen dominierten in den 30er Jahren den österreichischen Schwimmsport.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 31.10.11
      02:05 - 03:45 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

      Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der preisgekrönten Schwimmerinnen des legendären jüdischen Sportvereins Hakoah Wien. Die sieben porträtierten Sportlerinnen dominierten in den 30er Jahren den österreichischen Schwimmsport.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Yaron Zilberman

      Hakoah, das heißt auf Hebräisch Kraft. Hakoah Wien wurde als jüdischer Sportverein 1909 gegründet, zu einer Zeit, als in den meisten österreichischen Sportvereinen die Aufnahme jüdischer Sportler verboten war. Die Gründer von Hakoah widmeten sich mit Begeisterung der Popularisierung des Sports in einer Gemeinschaft, die für so großartige Köpfe wie Freud, Mahler und Zweig berühmt war, der die körperliche Ertüchtigung jedoch traditionell eher fremd war. Hakoah wurde schnell zu einem der größten Sportverbände Europas und feierte in verschiedenen Sportarten beachtliche Erfolge.

      Die Schwimmerinnen wurden in den 30er Jahren zum Aushängeschild des Sportvereins und triumphierten bei den nationalen Wettkämpfen in Österreich. Ihre Medaillen wurden ihnen aberkannt, als sie sich weigerten, Österreich 1936 bei den Olympischen Spielen in Berlin zu vertreten. Nach dem sogenannten "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich 1938 wurde der Verein von den Nazis aufgelöst.

      Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gelang es den Schwimmerinnen durch einen von Hakoah organisierten Fluchtplan, das Land zu verlassen. 65 Jahre später suchte Filmemacher Yaron Zilberman die Mitglieder der Frauenschwimmmannschaft auf, die über die ganze Welt verteilt leben. Er organisierte ein Treffen in ihrer alten Schwimmhalle in Wien. Die Sportlerinnen, zur Zeit der Dreharbeiten alle um die 80 Jahre alte humorvolle Damen, erzählen in dem Dokumentarfilm ihre Geschichte, die Geschichte junger Mädchen, die nicht nur davon träumten, die Besten zu sein.

      Der Dokumentarfilm ist das Porträt von sieben herausragenden Sportlerinnen, die noch immer täglich schwimmen und sich im Alter ihre Anmut bewahrt haben. Vor allem aber ist der Film eine Hymne an das Leben. "Hakoah - Club der Sirenen" war auf vielen internationalen Filmfestivals zu sehen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Publikumspreis für den besten Dokumentarfilm beim Palm Springs International Film Festival 2004, den Publikumspreis beim Boston Jewish Film Festival 2004 und beim Washington Jewish Film Festival 2004, außerdem eine lobende Erwähnung bei der Viennale im gleichen Jahr und die Nominierung für den besten Dokumentarfilm bei den Israeli Academy Awards.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 31.10.11
      02:05 - 03:45 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

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