• 02.04.2018
      23:30 Uhr
      Jeanne Moreau - Die Selbstbestimmte Dokumentation Frankreich 2017 | arte
       

      Die französische Schauspielerin war einer der beliebtesten Filmstars der 50er und 60er Jahre und galt als Ikone der Nouvelle Vague: Jeanne Moreau. Am 31. Juli 2017 verstarb sie im Alter von 89 Jahren in Paris. Um ihre Laufbahn zu verstehen, muss man die bedeutendsten der mehr als 100 Filme, in denen sie mitwirkte, Revue passieren lassen: von „Fahrstuhl zum Schafott“ (1958) über „Jules und Jim“ (1961), „Die Nacht“ (1961) und „Die blonde Sünderin“ (1962) bis zu „Tagebuch einer Kammerzofe“ (1964).

      Montag, 02.04.18
      23:30 - 00:25 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 23:35
      Stereo HD-TV

      Die französische Schauspielerin war einer der beliebtesten Filmstars der 50er und 60er Jahre und galt als Ikone der Nouvelle Vague: Jeanne Moreau. Am 31. Juli 2017 verstarb sie im Alter von 89 Jahren in Paris. Um ihre Laufbahn zu verstehen, muss man die bedeutendsten der mehr als 100 Filme, in denen sie mitwirkte, Revue passieren lassen: von „Fahrstuhl zum Schafott“ (1958) über „Jules und Jim“ (1961), „Die Nacht“ (1961) und „Die blonde Sünderin“ (1962) bis zu „Tagebuch einer Kammerzofe“ (1964).

       

      Stab und Besetzung

      Regie Virginie Linhart

      „Sobald irgendwo eine ‚Nouvelle Vague‘ auftaucht, klingelt es an meiner Tür, und mein Typ wird verlangt“, pflegte Jeanne Moreau zu sagen. In der Tat kann man ihr Verhältnis zum Kino nicht treffender beschreiben. In der Blütezeit der Nouvelle Vague - ab Ende der 50er und in den 60er Jahren - wurde Jeanne Moreau zur Muse so bedeutender Regisseure wie Louis Malle, Michelangelo Antonioni, François Truffaut, Jacques Demy, Orson Welles und Luis Buñuel. Sie alle verstanden es, das raue Timbre ihrer Stimme und ihr unverwechselbares Spiel auf der Leinwand zur Geltung zu bringen.

      Jeanne Moreau war bereits vor der Neuen Frauenbewegung eine freie Frau, die sich als Schauspielerin in einer normativen Gesellschaft über Tabus hinwegsetzte und sich auch privat nicht von Konventionen einengen ließ. Für sie gab es keine festen Grenzen zwischen Leben und Bühne; entscheidend für beides waren Begegnungen.

      Daraus ergab sich eine unglaubliche Karriere mit mehr als 100 Film- und 50 Theaterrollen sowie einer Vielzahl unvergesslicher Chansons. Die Dokumentation zeigt sie in ihren bedeutendsten Rollen: von „Fahrstuhl zum Schafott“ (1958) über „Jules und Jim“ (1961), „Die Nacht“ (1961) und „Die blonde Sünderin“ (1962) bis zu „Tagebuch einer Kammerzofe“ (1964).

      In ihrer mehr als 50-jährigen Karriere hat sie sich ihre Popularität bei Publikum und Filmemachern in der ganzen Welt bewahrt. Neben der Auszeichnung als beste Darstellerin in Cannes verlieh ihr das Filmfestival 2004 auch die Goldene Palme für ihr Lebenswerk.

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      Montag, 02.04.18
      23:30 - 00:25 Uhr (55 Min.)
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      VPS 23:35
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.11.2018