• 14.04.2021
      20:15 Uhr
      Mein Leben mit Amanda Spielfilm Frankreich 2017 (Amanda) | arte Mediathek
       

      Der Mittzwanziger David wohnt in einer Einzimmerwohnung in Paris und hält sich mit kleinen Jobs über Wasser. Als seine alleinerziehende Schwester Sandrine bei einem Terroranschlag brutal ermordet wird, ist sein bisheriges Leben ohne feste Bindungen und Verpflichtungen schlagartig zu Ende. Denn was soll nun mit seiner siebenjährigen Nichte Amanda geschehen und überhaupt, wie kann es jetzt weitergehen?
      Auf stille, behutsame, unaufgeregte Weise erzählt der Regisseur Mikhaël Hers in "Mein Leben mit Amanda" auch dann noch vom Leben, als schon längst Tod, Verlust und Trauer über die Leichtigkeit des Sommers kommen.

      Mittwoch, 14.04.21
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Der Mittzwanziger David wohnt in einer Einzimmerwohnung in Paris und hält sich mit kleinen Jobs über Wasser. Als seine alleinerziehende Schwester Sandrine bei einem Terroranschlag brutal ermordet wird, ist sein bisheriges Leben ohne feste Bindungen und Verpflichtungen schlagartig zu Ende. Denn was soll nun mit seiner siebenjährigen Nichte Amanda geschehen und überhaupt, wie kann es jetzt weitergehen?
      Auf stille, behutsame, unaufgeregte Weise erzählt der Regisseur Mikhaël Hers in "Mein Leben mit Amanda" auch dann noch vom Leben, als schon längst Tod, Verlust und Trauer über die Leichtigkeit des Sommers kommen.

       

      David ist 24, wohnt in einer kleinen Einzimmerwohnung und hält sich mit Gärtnerarbeiten, Putzjobs und Vermietungen von Ferienwohnungen über Wasser. Gegenüber ist gerade die schöne Léna eingezogen, mit der er sich hin und wieder trifft. Und ab und zu passt er auf die Tochter seiner alleinerziehenden, berufstätigen Schwester Sandrine auf. Durch das von der Sommerhitze leergefegte Paris fährt er mit dem Fahrrad und lebt auch sonst sein Leben ohne große Verpflichtungen.Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten verbindet die Geschwister ein besonders enges Verhältnis. Denn ihr Vater ist bereits vor Jahren gestorben, und ihre Mutter hat die Familie verlassen, als sie beide noch Kinder waren. Uneinig sind sich die Geschwister allerdings, ob sie auf die Briefe und Annäherungsversuche der Mutter, die mittlerweile in England lebt, eingehen sollten.An einem dieser warmen Sommerabende lädt Sandrine zum Picknick mit Freunden in den Park. Doch als David mit etwas Verspätung an der vereinbarten Stelle ankommt, erwarten ihn nicht wie erwartet ausgelassenes Gelächter und fröhlich beieinandersitzende Menschen. Schreie zerreißen die abendliche Idylle und überall ist Blut. Bald wird klar, dass bei dem Anschlag viele ihrer gemeinsamen Freunde verletzt wurden; auch Léna wurde angeschossen, und seine Schwester Sandrine ist tot. Wie soll er das jetzt nur ihrer siebenjährigen Tochter Amanda erklären? Und überhaupt, wie kann es jetzt weitergehen?

      "Mein Leben mit Amanda" ist der dritte Langspielfilm des französischen Regisseurs Mikhaël Hers. Wie schon in "Dieses Sommergefühl" (2015) erzählt er scheinbar beiläufig und doch auf genauer Beobachtung beruhend von Trauer, Angst und Tod, aber auch vom Leben. Hierzu trägt vor allem die Besetzung mit Vincent Lacoste bei, der Davids Überforderung nachvollziehbar verkörpert, sowie mit Filmdebütantin Isaure Multrier, die Amanda mal vor Energie sprühen, mal von Trauer überwältigt in Stille versinken lässt.

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