• 14.04.2021
      09:30 Uhr
      Was uns heilig ist Frankreich 2021 | arte Mediathek
       

      Überall auf der Welt suchen Menschen nach dem Sinn des Lebens. Ihre spirituellen Erfahrungen nehmen - je nach Kulturkreis - sehr unterschiedliche Formen an. Frédéric Lenoir reiste rund um die Welt, um Menschen zu ihrem persönlichen Umgang mit dem zu befragen, "was uns heilig ist". Ob Menschen, die an Gott glauben, ob Agnostiker oder Atheisten - alle berichten davon, wie bereichernd die Schönheit der Natur für sie sein kann. Sie öffnen sich den universellen Kräften der Welt und erinnern an die Bedeutung der Seele, an das In-sich-hinein-Horchen und -Schauen und an das Mitfühlen mit anderen Menschen.

      Mittwoch, 14.04.21
      09:30 - 11:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Überall auf der Welt suchen Menschen nach dem Sinn des Lebens. Ihre spirituellen Erfahrungen nehmen - je nach Kulturkreis - sehr unterschiedliche Formen an. Frédéric Lenoir reiste rund um die Welt, um Menschen zu ihrem persönlichen Umgang mit dem zu befragen, "was uns heilig ist". Ob Menschen, die an Gott glauben, ob Agnostiker oder Atheisten - alle berichten davon, wie bereichernd die Schönheit der Natur für sie sein kann. Sie öffnen sich den universellen Kräften der Welt und erinnern an die Bedeutung der Seele, an das In-sich-hinein-Horchen und -Schauen und an das Mitfühlen mit anderen Menschen.

       

      Lance Sullivan ist Schamane und Wunderheiler im australischen Queensland, Meister Hoshino praktiziert in Japan die Shugendo-Religion und Lina Barrios ist spirituelle Führerin bei den Maya in Guatemala. Alle drei stehen in ständigem Kontakt mit einer lebendigen Natur, die sie bewundern und ehren, weil sie unzählige Geheimnisse birgt.

      Andere suchen das Heilige in höheren Sphären: Bhagwan Puri hat sich im indischen Varanasi einem streng asketischen Leben verschrieben, die jainistischen Nonnen Priyanca und Frooty aus Palitana wollen ihre Seelen erlösen und das Nirwana erreichen, der orthodoxe Mönch Abba Tesfay lebt abgeschieden in den äthiopischen Gheralta-Bergen, Rabia Hassan und die muslimischen Pilger ehren den Heiligen Sheikh Hussein mit einer Pilgerreise durch Äthiopien und in der Türkei tritt der Derwisch Omer Kilic durch unaufhörliches Wirbeln um sich selbst in Kontakt mit Gott.

      Andere Menschen suchen die Weisheit in ihrem inneren Selbst: Die buddhistischen Mönche Palden und Thupten befreiten sich von allen materiellen Zwängen und führen ein abgeschiedenes Dasein in Mustang, Matthieu Ricard engagiert sich mit der Organisation Karuna-Shechen in Kathmandu für mehr Solidarität und Jon Kabat-Zinn aus New York und Nicole Bordeleau aus Québec lehren, wie Meditation heilen kann.

      Frédéric Lenoir befragte auch Menschen, die in intensiven Naturerfahrungen ihren Weg finden: Guillaume Néry taucht über 100 Meter tief, Ludgimario und die neue Pilgergeneration legen im Einklang mit der Natur den Jakobsweg zurück und in Bern schöpft Forstingenieur Ernst Zürcher bei Waldspaziergängen neue Kraft und erklärt, warum der Kontakt zu Bäumen beruhigend und stimulierend zugleich wirkt.

      Eng verbunden ist die Suche nach dem, was uns heilig ist, seit jeher mit der Betrachtung der Sterne. Was das bedeutet, erklärt der Astrophysiker Hubert Reeves im französischen Burgund.

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