• 21.08.2022
      22:15 Uhr
      Mel Gibson: Vergöttert und verteufelt Belgien 2022 | arte
       

      Der US-amerikanische Schauspieler Mel Gibson wurde durch Rollen in weltweit erfolgreichen Action- und Kriegsfilmen bekannt. „Mad Max“ und „Leathal Weapon“ machten Mel Gibson zwei Jahrzehnte lang zu einem der beneidetsten Filmstars - bis ihn Hollywood nach einer Reihe von Skandalen fallen ließ. Wer ist dieser Mann, der vom oscargekrönten Helden zur Persona non grata des Filmgeschäfts wurde? Die Dokumentation „Mel Gibson: Vergöttert und verteufelt“ erzählt die Biografie einer der umstrittensten Figuren des amerikanischen Films.

      Sonntag, 21.08.22
      22:15 - 23:10 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Der US-amerikanische Schauspieler Mel Gibson wurde durch Rollen in weltweit erfolgreichen Action- und Kriegsfilmen bekannt. „Mad Max“ und „Leathal Weapon“ machten Mel Gibson zwei Jahrzehnte lang zu einem der beneidetsten Filmstars - bis ihn Hollywood nach einer Reihe von Skandalen fallen ließ. Wer ist dieser Mann, der vom oscargekrönten Helden zur Persona non grata des Filmgeschäfts wurde? Die Dokumentation „Mel Gibson: Vergöttert und verteufelt“ erzählt die Biografie einer der umstrittensten Figuren des amerikanischen Films.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Bruno Sevaistre

      Der in Amerika geborene und in Australien aufgewachsene Schauspieler war in den 80er Jahren durch die Filmreihen „Mad Max“ und „Lethal Weapon“ bekannt geworden; für seinen Film „Braveheart“, bei dem er Regie geführt hatte, wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet. Gibson gilt als einer der mächtigsten Männer in Hollywood, der Millionengagen einstreicht. In Rankings taucht er immer wieder als einer der einflussreichsten Schauspieler auf.
      Mit seiner Ehefrau Robyn und seinen sieben Kindern lebt er ein scheinbar glückliches Familienleben auf einer 320 Hektar großen Farm, einige Hundert Kilometer von Melbourne. Das versteckte Haus trägt den Namen „Carinya“ - „glücklicher Ort“ in der Sprache der Aborigines.
      Dann gerät mit seinem Film „Die Passion Christi“ seine Karriere ins Wanken. Der Spielfilm ist zwar ein Erfolg, doch es kommt zu heftigen Protesten; dem Drehbuch werden von jüdischen Organisationen antisemitische Untertöne vorgeworfen. Es ist der Beginn eines tiefen Falls: Gibson macht durch antisemitische und diskriminierende Äußerungen, Alkoholsucht, Scheidung und häusliche Gewalt regelmäßig Schlagzeilen, so dass sich Hollywood schließlich von ihm abwendet.
      Die Oscarnominierung als bester Regisseur 2017 für seinen Film „Hacksaw Ridge - Die Entscheidung“ und eine Fortsetzung von „Leathal Weapon“ scheinen sein Comeback einzuläuten.
      In seinem neuesten Projekt wendet er sich wieder einer religiösen Thematik zu, obwohl das schon einmal seine Karriere getrübt hat. „Resurrection“, „Auferstehung“, heißt der Film - eine Fortsetzung von „Die Passion Christi“, in der es um das Leben des Messias nach Leidensweg und Kreuzigung gehen soll. Gibson, der Auferstandene? Symbolträchtiger für seine eigene Biografie geht es wohl kaum.

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