• 01.12.2021
      22:20 Uhr
      40 Jahre Aids - Schweigen = Tod Deutschland 2021 | arte Tipp
       

      40 Jahre Aids – das ist die Geschichte von Tod und Überleben, Ausgrenzung und Hoffnung, von schweren Niederlagen und großen Erfolgen im Kampf gegen einen globalen Virus. Die Epidemie zeigte sich 1981 zunächst als "Schwulenseuche" und wurde schnell zu einer massiven Bedrohung. Betroffene, Überlebende und Ärzte erzählen von 40 Jahren HIV, von einem Virus, das noch immer da ist.

      Mittwoch, 01.12.21
      22:20 - 23:15 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      40 Jahre Aids – das ist die Geschichte von Tod und Überleben, Ausgrenzung und Hoffnung, von schweren Niederlagen und großen Erfolgen im Kampf gegen einen globalen Virus. Die Epidemie zeigte sich 1981 zunächst als "Schwulenseuche" und wurde schnell zu einer massiven Bedrohung. Betroffene, Überlebende und Ärzte erzählen von 40 Jahren HIV, von einem Virus, das noch immer da ist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Jobst Knigge

      40 Jahre Aids - das ist die Geschichte von Tod und Überleben, Ausgrenzung und Hoffnung. Zu Beginn schien eine HIV-Infektion der sichere Tod. Als Anfang der 80er Jahre die ersten Patienten in San Francisco, Paris oder Berlin an hohem Fieber, Lungenentzündung und Pilzinfektionen erkrankten, waren die Ärzte ratlos. Die meisten Betroffenen waren homosexuelle Männer, doch woran sie erkrankt waren, wusste man nicht. Panik vor Ansteckung machte sich breit. Fieberhaft forschte die Wissenschaft an Medikamenten und einem Impfstoff. HIV und Aids wurden zum Schreckgespenst einer ganzen Generation. Als man die Übertragungswege des Virus kannte, gab es auch erste Medikamente, die aber nicht heilten. Sie und aufwendige Aufklärungskampagnen zeigten ihre Wirkung in der westlichen Welt. Die Krankheit verlagerte sich nach Asien und Afrika und forderte dort Millionen Tote.

      Der Film zeigt die Erfolge, aber auch fatale Fehler und tödliche Niederlagen. Damals eine Geschichte vom Sterben, ist sie heute eine vom Überleben. Viele der ersten Aids-Kranken wurden zu Opfern fehlgeschlagener medizinischer Therapien. Aber auch Ärzte und Wissenschaftler scheitern bis heute an der Erforschung von Medikamenten. Aids ist eine Blaupause für den Umgang mit einer globalen Epidemie. Viele haben vergessen, was Aids bedeutet. Diese Dokumentation erzählt davon.

      Vor 40 Jahren, am 1. Dezember 1981, wurde Aids vom US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) als eigenständige Krankheit anerkannt. Im vergangenen Jahr schrieb UN-Generalsekretär António Guterres in einer Erklärung zum Welt-Aids-Tag: „Während die Aufmerksamkeit der Welt auf die COVID-19-Krise gerichtet ist, erinnert der Welt-Aids-Tag an die Notwendigkeit, sich weiterhin auf eine andere globale Pandemie zu konzentrieren, die fast 40 Jahre nach ihrem Auftreten noch immer bei uns ist." ARTE greift mit einem Abend zum diesjährigen Welt-Aids-Tag diese Botschaft auf. Im Programm: Christophe Honorés Spielfilm "Sorry Angel", die Dokumentation "40 Jahre Aids – Schweigen = Tod" über die Geschichte der Epidemie sowie der Dokumentarfilm "Hervé Guibert – Anschreiben gegen den Tod", ein Porträt des vor 30 Jahren verstorbenen französischen Fotografen und Schriftstellers, der seine Aidserkrankung literarisch und filmisch zum Thema machte.

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      Mittwoch, 01.12.21
      22:20 - 23:15 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

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