• 18.09.2021
      05:05 Uhr
      Georgia O'Keeffe - Künstlerin im Wilden Westen Frankreich 2020 | arte
       

      Georgia O'Keeffe (1887-1986) ist eine Ikone der amerikanischen Malerei. Ihre Landschaftsbilder und gigantischen Blumen zählen zu den bedeutendsten Werken der modernen Kunst. Georgia war eine unabhängige und entschlossene Frau, die den amerikanischen Traum in vollen Zügen lebte. Insbesondere New Mexico lag ihr sehr am Herzen. Nach einer Lebenskrise fand sie dort zu ihrer Stärke zurück - weit weg von ihrem Ehemann, dem einflussreichen Galeristen und Fotografen Alfred Stieglitz. Eine Besonderheit der Dokumentation sind die Briefwechsel und Schriften von Georgia O'Keeffe, die von der Schauspielerin Charlotte Rampling gelesen werden.

      Samstag, 18.09.21
      05:05 - 05:55 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo

      Georgia O'Keeffe (1887-1986) ist eine Ikone der amerikanischen Malerei. Ihre Landschaftsbilder und gigantischen Blumen zählen zu den bedeutendsten Werken der modernen Kunst. Georgia war eine unabhängige und entschlossene Frau, die den amerikanischen Traum in vollen Zügen lebte. Insbesondere New Mexico lag ihr sehr am Herzen. Nach einer Lebenskrise fand sie dort zu ihrer Stärke zurück - weit weg von ihrem Ehemann, dem einflussreichen Galeristen und Fotografen Alfred Stieglitz. Eine Besonderheit der Dokumentation sind die Briefwechsel und Schriften von Georgia O'Keeffe, die von der Schauspielerin Charlotte Rampling gelesen werden.

       

      Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, die 1887 in Wisconsin geboren wurde und zur Ikone der amerikanischen Kunst avancierte. Bis zu ihrem Tod 1986 wurde keine andere Künstlerin so häufig interviewt und fotografiert wie sie. In einer Zeit, in der Frauen für ihr Wahlrecht kämpften, verkörperte Georgia O'Keeffe das Bild einer modernen und unabhängigen Frau. Dank ihrer Entschlossenheit gelang ihr der Aufstieg von der unbekannten Zeichenlehrerin zur amerikanischen Legende.

      In ihrem Leben gab es zwei unvereinbare Leidenschaften: einerseits die Ehe mit Alfred Stieglitz, dem namhaften Fotografen und einflussreichen New Yorker Galeristen, und andererseits New Mexico. In schwierigen Zeiten zog sie sich dorthin zurück, um Kraft zu tanken. An zwei Orten fühlte sie sich immer zu Hause: auf der Ghost Ranch und in ihrem Lehmhaus in Abiquiú. Auf unzähligen Touren erkundete die Künstlerin zudem den Wilden Westen. Die karge Landschaft und die indigenen Kulturen der Region inspirierten O'Keeffe zu einer neuen Kunstrichtung.

      Die Kunsthistorikerin Barbara Buhler Lynes ist Mitgründerin des Georgia O'Keeffe Museum in Santa Fe und des Georgia O'Keeffe Research Center. Zusammen mit der Biografin und Schriftstellerin Roxana Robinson berichtet sie über die Malerin, die viele Generationen inspiriert hat.

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