• 17.01.2021
      14:40 Uhr
      Von Engeln bewacht: Die Bundeslade Frankreich 2020 | arte Mediathek
       

      Laut der Thora soll die Bundeslade das Volk Israel bei der Landnahme des Gelobten Landes begleitet haben. Die ursprüngliche, primitive Bundeslade war eine Truhe mit einer Statue des Gottes Jahwe. Es handelt sich um ein mobiles Heiligtum, das mitgeführt wurde, um die Anwesenheit Gottes im Kampf zu gewährleisten. Die Bundeslade war ein Heiligtum, das als Symbol für den Bund Gottes mit seinem Volk fungierte. Unweit von Jerusalem untersuchen Archäologen Überreste eines Tempels, in dem der hebräischen Bibel zufolge 20 Jahre lang die Bundeslade aufbewahrt worden sei.

      Sonntag, 17.01.21
      14:40 - 16:10 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Laut der Thora soll die Bundeslade das Volk Israel bei der Landnahme des Gelobten Landes begleitet haben. Die ursprüngliche, primitive Bundeslade war eine Truhe mit einer Statue des Gottes Jahwe. Es handelt sich um ein mobiles Heiligtum, das mitgeführt wurde, um die Anwesenheit Gottes im Kampf zu gewährleisten. Die Bundeslade war ein Heiligtum, das als Symbol für den Bund Gottes mit seinem Volk fungierte. Unweit von Jerusalem untersuchen Archäologen Überreste eines Tempels, in dem der hebräischen Bibel zufolge 20 Jahre lang die Bundeslade aufbewahrt worden sei.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Thierry Ragobert

      Der Thora zufolge enthält die Bundeslade die beiden Steintafeln mit den zehn Geboten, die Mose von Gott erhalten hatte. Die vergoldete hölzerne Truhe ist das Symbol des Bundes - hebräisch B'rith - zwischen Gott und dem Volk Israel, das sie auf seinem Zug ins Gelobte Land stets mitführte. Im 10. Jahrhundert vor Christus beschloss König David, sie in einem Tempel seiner Hauptstadt Jerusalem, der Wiege der monotheistischen Religionen, aufzubewahren. Vier Jahrhunderte später belagerten die Babylonier die Stadt und zerstörten den Tempel. Seither war die Bundeslade spurlos verschwunden.

      Die verschollene Truhe mit ihren magischen Kräften befeuerte schon immer die Fantasie der Menschen und rief zahlreiche Schatzsucher auf den Plan. Aber gibt es Beweise für ihre Existenz? Ist die an der hebräischen Bibel orientierte Geschichtsschreibung verlässlich? Wann wurden diese Texte geschrieben? Von wem? Und zu welchem Zweck? Diese Fragen beschäftigen Archäologen und Theologen schon seit Jahrhunderten. Eine wenige Kilometer von Jerusalem entfernte Stätte könnte neue Antworten liefern.

      Der hebräischen Bibel zufolge war die Bundeslade vor ihrer Überführung nach Jerusalem auf der Anhöhe Kirjath-Jearim aufbewahrt worden. Heute steht hier ein katholisches Kloster. Es ist der einzige in der Bibel erwähnte Ort der gesamten Gegend, an dem bisher noch keine Ausgrabungen gemacht wurden. Ein französisch-israelisches Wissenschaftlerteam unter der Leitung des Archäologen Israel Finkelstein und des Theologen Thomas Römer macht sich auf, um dem Ausgrabungsort Kirjath-Jearim unter Einsatz modernster Technik seine Geheimnisse zu entlocken. Die spannende Forschungsmission führt die Forscher auf immer neue Spuren aus der Vergangenheit: archäologische Funde, die den biblischen Beschreibungen gegenübergestellt werden. Bei dem Versuch, die Geschichte der Bundeslade nachzuvollziehen, zeichnet sich eine noch viel größere Geschichte ab: die Entstehung der hebräischen Bibel.

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