• 18.10.2020
      15:50 Uhr
      Die ganze Welt in einem Bild - Vermeers spätes Vermächtnis Dokumentarfilm Frankreich 2019 | arte
       

      Eine große Geschichte von einem kleinen Gemälde aus dem Jahr 1657. Obwohl der holländische Maler Jan Vermeer sein Land nie verlassen hatte, versinnbildlicht sein Werk „Der Soldat und das lachende Mädchen“ unter anderem die Geburtsstunde der Globalisierung. Das Meisterwerk wird heute in der Frick Collection in New York ausgestellt, wo der breitkrempige Hut des abgebildeten Mannes immer noch die Blicke auf sich zieht. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Erfindungen, Entdeckungen und Dramen - oder gar Verbrechen - die dazu geführt haben, dass Vermeer diesen viel zu großen Hut auf den Kopf des Soldaten malte.

      Sonntag, 18.10.20
      15:50 - 17:10 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      Stereo HD-TV

      Eine große Geschichte von einem kleinen Gemälde aus dem Jahr 1657. Obwohl der holländische Maler Jan Vermeer sein Land nie verlassen hatte, versinnbildlicht sein Werk „Der Soldat und das lachende Mädchen“ unter anderem die Geburtsstunde der Globalisierung. Das Meisterwerk wird heute in der Frick Collection in New York ausgestellt, wo der breitkrempige Hut des abgebildeten Mannes immer noch die Blicke auf sich zieht. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Erfindungen, Entdeckungen und Dramen - oder gar Verbrechen - die dazu geführt haben, dass Vermeer diesen viel zu großen Hut auf den Kopf des Soldaten malte.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Nicolas Autheman

      Es mag auf den ersten Blick ein kleines, klassisches Gemälde sein. Doch seine Geschichte ist hoch spannend. Das 50 Zentimeter hohe und 46 Zentimeter breite Gemälde versinnbildlicht die Geburtsstunde der Globalisierung. Und das, obwohl sein Maler, der Holländer Jan Vermeer, nie sein Land verlassen hatte. Welche verschlüsselten Botschaften hat Vermeer in diesem Bild namens „Der Soldat und das lachende Mädchen“ hinterlassen?

      Im Herbst 1911 erweiterte der neureiche New Yorker Unternehmer Henry Clay Frick seine Privatsammlung um ein auf den ersten Blick sehr klassisches Gemälde: „Der Soldat und das lachende Mädchen“ von Jan Vermeer aus dem Jahr 1657, ein Meisterwerk der Kunstgeschichte. Es zeigt einen Mann in Rückenansicht an einem Tisch, im Gespräch mit einer ihm gegenübersitzenden hübschen jungen Frau. Ungewöhnlich exponiert zwischen zwei Korridoren, ist das Gemälde heute eine der Hauptattraktionen im ehemaligen Haus von Henry Clay Frick. Doch es gibt ein Element, das die Komposition auf den ersten Blick stört. Ein Detail, dessen wahre Bedeutung Vermeers Zeitgenossen niemals entgangen wäre: der riesige Hut des Soldaten.

      Die Dokumentation erzählt die außergewöhnliche Geschichte, wie es dazu kam, dass dieser viel zu große Hut auf dem Kopf des Soldaten landete. Die Spur führt zunächst zum Herstellungsort des Hutes und von da aus zum Ursprung des Kapitalismus: von Delft oder Amsterdam nach New York und Québec. Hutmacher, Händler und Trapper erklären ihre Berufe. Eine Fülle von Bildern führt verschiedene Epochen und Stile zusammen und liefert neue Erkenntnisse.

      Dokumentarfilm Frankreich 2019

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 25.11.2020