• 17.09.2020
      23:55 Uhr
      Madame Hyde Spielfilm Belgien / Frankreich 2015 - Schwerpunkt: Schule ist klasse! | arte Mediathek
       

      Madame Géquil ist Physiklehrerin an einem Lycée. Die Kollegen schauen auf sie herab, der Schulleiter nimmt sie nicht ernst und die täglichen Physikstunden werden ihr besonders von einem Schüler zur Hölle gemacht: Der aufsässige Malik ist mit seiner körperlichen Behinderung zwar ein Außenseiter, hetzt durch seine Provokationen aber die ganze Klasse gegen die Lehrerin auf. Jede Stunde wird zu einem Kampf für Marie Géquil. In einer stürmischen Nacht wird die Physikerin von einem Blitz getroffen. Als sie wieder zu sich kommt, fühlt sie sich verändert, energiegeladen, übernatürlich.

      Donnerstag, 17.09.20
      23:55 - 01:30 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Madame Géquil ist Physiklehrerin an einem Lycée. Die Kollegen schauen auf sie herab, der Schulleiter nimmt sie nicht ernst und die täglichen Physikstunden werden ihr besonders von einem Schüler zur Hölle gemacht: Der aufsässige Malik ist mit seiner körperlichen Behinderung zwar ein Außenseiter, hetzt durch seine Provokationen aber die ganze Klasse gegen die Lehrerin auf. Jede Stunde wird zu einem Kampf für Marie Géquil. In einer stürmischen Nacht wird die Physikerin von einem Blitz getroffen. Als sie wieder zu sich kommt, fühlt sie sich verändert, energiegeladen, übernatürlich.

       

      Der Physiklehrerin Madame Géquil steht die Angst vor der eigenen Klasse ins Gesicht geschrieben. Verschüchtert trappelt sie auf klackernden Absätzen durch die Schule und versucht vergeblich, sich Respekt zu verschaffen. Sie ist eine triste, zerbrechliche Gestalt mit geröteten Augen und unscheinbarer Kleidung, die vom Schulleiter und den Kollegen kaum ernst genommen wird. Immer wieder gibt es Beschwerden von Schülern und Eltern. Doch Madame Géquil macht tapfer weiter - schließlich wird ihr wider Erwarten sogar ein Referendar zugeteilt. Diese Hoffnung hatte sie schon aufgegeben.

      Besonders ein Schüler macht ihr den Schulalltag zur Hölle: Der körperlich behinderte Malik ist eigentlich ein Außenseiter, er hat keine Freunde. Doch wenn es darum geht, seine Physiklehrerin vor der Klasse vorzuführen, schwingt er das große Wort.

      Nach dem Unterricht zieht sich Madame Géquil oft in ihr eigenes Labor in einem Container zurück, um Experimente durchzuführen. Hier erweckt sie ihre große Leidenschaft, die Physik, zum Leben. Eines Tages kommt es draußen zu einem Gewitter und Madame Géquil wird vom Blitz getroffen. Sie geht nach Hause, doch in der Nacht merkt sie, dass sie sich verändert hat - die unsichere Lehrerin besitzt auf einmal übernatürliche Kräfte, die eine zerstörerische Wirkung haben können.

      Mit "Madame Hyde" legt Serge Bozon eine originelle, feinhumorige Variante des Jekyll-und-Hyde-Stoffes vor. Isabelle Huppert gewann für die Rolle der Madame Géquil 2017 in Locarno den Goldenen Leoparden als beste Darstellerin. Nach "Tip Top" (2013) ist "Madame Hyde" bereits die zweite Zusammenarbeit von Serge Bozon (geboren 1972) und Isabelle Huppert. Für seinen Film "La France" (2007) gewann er den Jean-Vigo-Preis.

      • Schwerpunkt: Schule ist klasse!

      Schule ist klasse! Das weiß jeder, besonders in Zeiten von Corona. ARTE widmet der Institution, mit der jeder grenzenlose positive und negative Gefühle und Erinnerungen verbindet, einen Programmschwerpunkt mit sechs Spielfilmen, einem Kurzfilm und sechs Dokumentationen.
      In "Madame Hyde" spielt eine der Grandes Dames des französischen Kinos, Isabelle Huppert, eine unsichere und unbeliebte Physiklehrerin, die tagtäglich mit den Schülern zu kämpfen hat. Als sie eines Nachts vom Blitz getroffen wird, wendet sich das Blatt - sie scheint nun übernatürliche Kräfte zu besitzen.
      Bertrand Taverniers Sozialdrama "Es beginnt heute" zeigt die vergeblichen Bemühungen des Leiters einer Vor- und Brennpunktschule, jedem Schüler die gleichen Entfaltungsmöglichkeiten zu geben - gegen Armut und Arbeitslosigkeit der Eltern ist er machtlos.
      "Endel der Fechter" basiert auf der Lebensgeschichte des estnischen Fechters Endel Nelis, der auf der Flucht vor der sowjetischen Geheimpolizei in den 50er Jahren eine Fechtschule in der Provinz gründet. Ein Film über Liebe und Integrität auch in schwierigen politischen Zeiten. Und über unsere Verantwortung gegenüber der nachwachsenden Generation.
      Die Neuverfilmung des Kästner-Romans "Das fliegende Klassenzimmer" erzählt von den Erlebnissen der Internatsschüler des Thomanerchors Leipzig und zeigt, dass die Sorgen und Ängste von Kästners Protagonisten nichts an Aktualität eingebüßt haben.
      "Die Schüler der Madame Anne" zeigt, wie eine Geschichtslehrerin in einem Lycée der Banlieue ihren Schülern mit ambitionierten Maßnahmen begegnet: Sie sollen mit Überlebenden des Holocaust sprechen.
      Außerdem zeigt ARTE den Kurzfilm "Sing" von Kristof Deak sowie folgende Dokumentationen: "Maisonneuve - Eine Schule des Zusammenlebens" (Nicolas Wadimoff), "Die Schule der letzten Chance" (Thierry Michel), "Es ist ein Drama" (Eric Baudelaire), "Die Farben unserer Herkunft" (Claire Doutriaux), "Die Schule von morgen 1+2" (Frédéric Castaignède) und "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" (Joachim Förster).

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