• 26.02.2020
      11:00 Uhr
      Nationalparks der Zukunft - Toronto Dokumentationsreihe Deutschland 2019 | arte
       

      Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, gibt es auf rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen: 1.700 Arten sind es; Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die bis heute bewirtschaftet werden. Hier wird versucht, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem Kulturlandschaften Teil des geschützten Parks sind und die Bevölkerung stark mit einbezogen wird.

      Mittwoch, 26.02.20
      11:00 - 11:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, gibt es auf rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen: 1.700 Arten sind es; Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die bis heute bewirtschaftet werden. Hier wird versucht, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem Kulturlandschaften Teil des geschützten Parks sind und die Bevölkerung stark mit einbezogen wird.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Karl Teuschl

      Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, kann man auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen erleben: Zu den 1.700 Arten zählen Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Kernstück ist das Tal des Rouge River. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die heute noch bewirtschaftet werden.

      Hier wird versucht, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem auch Kulturlandschaften mitsamt ihrer Bevölkerung einbezogen sind. Die Menschen sollen die Natur in ihrer nächsten Umgebung kennen, schätzen und schützen lernen. Die Studentin Kaylen hat eine App entwickelt, mit der man den Park entdecken kann. Es gibt Camping-Schnupperkurse, denn für so manche Städter sind Wälder oder Sümpfe ungewohnt, sogar bedrohlich. Einen anderen Weg beschreitet die naturbegeisterte Krista, sie bietet Kurse im "Waldbaden" an, bei denen die Teilnehmer ganz sanft der Natur näherkommen.

      Auch der mennonitische Bauer, der mit seiner Familie auf dem Gelände lebt, oder die Biologen, die seltene Schildkröten auswildern und Feuchtbiotope renaturieren, haben eine besondere Beziehung zum Park. Da in Kanada alles größer ist als anderswo, ist dieser "Stadtpark" etwa 22-mal größer als der Central Park in New York. Doch die unmittelbare Nähe zur Großstadt bedeutet auch Gefahren: Stadtviertel wuchern bis an die Parkgrenzen, an Wochenenden sind die Strände überfüllt. Mancherorts stört Straßenlärm, denn eine der wichtigsten Autobahnen Kanadas führt quer durch den Park. Wie diese Einflüsse minimiert und gesteuert werden können, ist die wichtigste Frage für die Zukunft.

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      Mittwoch, 26.02.20
      11:00 - 11:45 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.02.2020