• 24.02.2020
      21:50 Uhr
      Solaris Spielfilm USA 2002 - Schwerpunkt: Die Bären sind los: ARTE und die 70. Berlinale | arte Tipp
       

      Von einer Forschungsstation, die den Planeten Solaris umkreist, erreicht ein Notruf des Missionsleiters Gibarian die Erde. Daraufhin wird der Psychologe Chris Kelvin nach Solaris geschickt. Als Kelvin die Raumstation erreicht, hat Gibarian Selbstmord begangen und zwei ängstliche und verwirrte Besatzungsmitglieder zurückgelassen. Nach der ersten Nacht an Bord liegt plötzlich Kelvins verstorbene Frau Rheya lebendig neben ihm im Bett. Es scheint, als forme der Solaris-Ozean aus den Träumen der Raumfahrer neue Menschen mit eigenem Bewusstsein. Eine Form der Kontaktaufnahme - die ins Chaos führt.

      Montag, 24.02.20
      21:50 - 23:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Von einer Forschungsstation, die den Planeten Solaris umkreist, erreicht ein Notruf des Missionsleiters Gibarian die Erde. Daraufhin wird der Psychologe Chris Kelvin nach Solaris geschickt. Als Kelvin die Raumstation erreicht, hat Gibarian Selbstmord begangen und zwei ängstliche und verwirrte Besatzungsmitglieder zurückgelassen. Nach der ersten Nacht an Bord liegt plötzlich Kelvins verstorbene Frau Rheya lebendig neben ihm im Bett. Es scheint, als forme der Solaris-Ozean aus den Träumen der Raumfahrer neue Menschen mit eigenem Bewusstsein. Eine Form der Kontaktaufnahme - die ins Chaos führt.

       

      Der Psychologe Chris Kelvin wird von der Erde zur Raumstation im Orbit des fernen Planeten Solaris geschickt. Er soll im Auftrag seines alten Freundes Gibarian, der die Mission zur Erkundung des Solaris-Ozeans leitet und einen Notruf abgesetzt hat, rätselhafte Phänomene an Bord der Station untersuchen. Doch bei Kelvins Ankunft ist Gibarian tot: Selbstmord. Die überlebenden Crewmitglieder Gordon und Snow können sich den Selbstmord ihres Missionsleiters nicht erklären, und so zieht sich Kelvin in der fast leeren Raumstation zunächst zurück.

      Als Kelvin nach einer traumreichen Nacht erwacht, liegt plötzlich seine verstorbene Ehefrau Rheya neben ihm. Doch obwohl Rheya aus Fleisch und Blut besteht, ist sie lediglich eine Projektion aus Kelvins eigener Erinnerung. Schließlich erklären Gordon und Snow, dass der Solaris-Ozean die Fähigkeit besitzt, aus den Erinnerungen und Träumen der Raumfahrer materielle Projektionen zu produzieren. Nachdem Kelvin Rheya mit einer Raumkapsel ins Weltall befördert hat, fällt ihm auf, dass auch seine Kollegen mit ihren jeweiligen Projektionen kämpfen.

      Nach einer weiteren Nacht erscheint ihm eine neue, ebenso real wirkende Version von Rheya. Doch auch diese Inkarnation besitzt keine eigenen Erinnerungen. Die Erkenntnis, dass sie nie eine authentische Person sein wird, sondern immer nur eine Spiegelung der Erinnerungen Kelvins, treibt Rheya in eine autodestruktive Spirale. Und Kelvin muss sich entscheiden, ob er mit seinen Erinnerungen sterben oder ohne sie leben will.

      Der Roman "Solaris" von Stanislaw Lem wurde bereits mehrfach verfilmt, unter anderem leuchtete Andrei Tarkowski in seiner Version von 1972 die philosophischen Aspekte der Geschichte aus, während Steven Soderbergh mit George Clooney in der Hauptrolle und James Cameron als Produzent eine wesentlich knappere, auf die psychologische Ebene fokussierte Arbeit vorlegt. Der 1963 in Atlanta, USA, geborene Soderbergh stellt die Frage, wie man im Kontakt mit seinen Mitmenschen die eigene, eingeschränkte Perspektive verlassen kann, in den Mittelpunkt des starbesetzten Science-Fiction-Films.

      • Schwerpunkt: Die Bären sind los: ARTE und die 70. Berlinale

      Berlinale Fieber auf ARTE! Ab Mittwoch, 19. Februar bis Mittwoch, 26. Februar zeigt ARTE preisgekrönte Filme und Dokumentationen zu Ehren der 70. Berlinale. Highlight ist unter anderem der ungarische Spielfilm "Körper und Seele" der Regisseurin Ildiko Enyedi, die 2017 den Goldenen Bären für den besten Film gewann oder Oskar Roehlers "HERRliche Zeiten", ein satirisches und provokantes Portrait der heutigen Gesellschaft. Yasemin Samdereli beschreibt auf humorvolle Art und Weise in ihrer Komödie "Almanya" Identitätskrisen junger Deutsch-Türken. Filmstar Isabelle Huppert ist in "Die Nonne" zu sehen, der 2013 auf der Berlinale zu sehen war. Paul Lenis Stummfilmklassiker des Weimarer Kinos "Das Wachsfigurenkabinett" erlebt seine Premiere in restaurierter Fassung bei der Berlinale und kurz danach auch auf ARTE.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Montag, 24.02.20
      21:50 - 23:25 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.02.2020