• 20.02.2020
      08:00 Uhr
      Nationalparks der Zukunft Patagonien | arte Mediathek
       

      Jahrzehntelang träumten Umweltschützer in Südamerika von einem zusammenhängenden System von Nationalparks durch eine der letzten großen Wildnisse des Planeten: von den gemäßigten Regenwäldern Patagoniens bis zur windumtosten Südspitze des Kontinents bei Feuerland. Und dieser Traum wurde Wirklichkeit. Über Jahre kaufte das US-amerikanische Milliardärsehepaar Doug und Kris Tompkins mehr als eine Million Hektar Land, um dort die Natur zu schützen. Viele Chilenen betrachteten sie zunächst als unerwünschte Eindringlinge, doch spätestens als das Land an den chilenischen Staat übergeben wurde, setzte ein Umdenken ein.

      Donnerstag, 20.02.20
      08:00 - 08:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Jahrzehntelang träumten Umweltschützer in Südamerika von einem zusammenhängenden System von Nationalparks durch eine der letzten großen Wildnisse des Planeten: von den gemäßigten Regenwäldern Patagoniens bis zur windumtosten Südspitze des Kontinents bei Feuerland. Und dieser Traum wurde Wirklichkeit. Über Jahre kaufte das US-amerikanische Milliardärsehepaar Doug und Kris Tompkins mehr als eine Million Hektar Land, um dort die Natur zu schützen. Viele Chilenen betrachteten sie zunächst als unerwünschte Eindringlinge, doch spätestens als das Land an den chilenischen Staat übergeben wurde, setzte ein Umdenken ein.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Thomas Radler

      Jahrzehntelang träumten Umweltschützer in Südamerika von einem zusammenhängenden System von Nationalparks durch eine der letzten großen Wildnisse der Erde: von den gemäßigten Regenwäldern Patagoniens bis zur windumtosten Südspitze des Kontinents bei Feuerland und Kap Hoorn. Wie dieser Traum Wirklichkeit wurde und nun mit Leben gefüllt wird, erzählt die Dokumentation in einem beeindruckenden Roadtrip vom Pumalín-Nationalpark bei Puerto Montt bis zum Nationalpark Bernardo O'Higgins.

      Die Landschaften verändern sich vom saftigen Grün der subtropischen Regenwälder zum eisigen Blau der Bergseen, Fjorde und Gletscher im Süden. Zu verdanken ist die Erfolgsgeschichte des gewaltigen, 2.400 Kilometer langen Nationalparksystems dem US-amerikanischen Milliardärsehepaar Doug und Kris Tompkins. Mit einem Bekleidungsimperium reich geworden, verliebten sie sich vor mehr als 20 Jahren in die atemberaubende Landschaft Patagoniens. Diese entlegene Wildnis zu bewahren, wurde zu ihrer Lebensaufgabe. Über eine Million Hektar Land kauften sie, um die Natur darauf zu schützen.

      Anfangs war das in Chile sehr umstritten - die Tompkins wurden vielerorts als unerwünschte Eindringlinge angesehen. Spätestens aber als sie das Land - wie versprochen - an den chilenischen Staat übergaben, setzte ein Umdenken ein. Heute beschützen ehemalige Pumajäger in den Nationalparks die Tiere im Rahmen großangelegter Monitoringprogramme. Alteingesessene Bauernfamilien betreiben Öko-Farmen. Kleine Holzboote starten in Tortel, einem geheimnisvollen Stelzendorf am Rand des Nationalparks Bernardo O'Higgins zu Expeditionen zum Jorge-Montt-Gletscher, dem am schnellsten schrumpfenden Gletscher Patagoniens.

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