• 19.02.2020
      20:15 Uhr
      Die Nonne Spielfilm Belgien / Frankreich / Deutschland 2013 (La religieuse) | arte Mediathek
       

      Die 16-jährige Suzanne wird im Frankreich des 18. Jahrhunderts gegen ihren Willen von ihrer Familie ins Kloster geschickt. Zunächst noch von Madame de Moni, der Mutter Oberin, beschützt, muss sie sich nach deren Tod den veralteten Methoden der neuen Oberin unterwerfen. Doch Suzanne ergibt sich nicht wie ihre Mitschwestern ihrem Schicksal. Stattdessen kämpft sie um ihre Freiheit, schreibt detailliert ihr Leben im Kloster auf und schickt die Schrift an einen Anwalt. Doch der juristische Prozess zieht sich in die Länge, und Suzanne muss weiterhin gegen ihr Schicksal im Kloster kämpfen.

      Mittwoch, 19.02.20
      20:15 - 22:00 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Die 16-jährige Suzanne wird im Frankreich des 18. Jahrhunderts gegen ihren Willen von ihrer Familie ins Kloster geschickt. Zunächst noch von Madame de Moni, der Mutter Oberin, beschützt, muss sie sich nach deren Tod den veralteten Methoden der neuen Oberin unterwerfen. Doch Suzanne ergibt sich nicht wie ihre Mitschwestern ihrem Schicksal. Stattdessen kämpft sie um ihre Freiheit, schreibt detailliert ihr Leben im Kloster auf und schickt die Schrift an einen Anwalt. Doch der juristische Prozess zieht sich in die Länge, und Suzanne muss weiterhin gegen ihr Schicksal im Kloster kämpfen.

       

      Stab und Besetzung

      Suzanne Simonin Pauline Etienne
      Oberin im Kloster Saint-Eutrope Isabelle Huppert
      Suzannes Mutter Martina Gedeck
      Schwester Christine, Oberin im Kloster Sainte Marie Louise Bourgoin
      Madame de Moni, Oberin im Kloster Sainte Marie Françoise Lebrun
      Schwester Thérèse Agathe Bonitzer
      Schwester Ursule Alice de Lencquesaing
      Regie Guillaume Nicloux
      Drehbuch Guillaume Nicloux
      Jérôme Beaujour
      Autor Denis Diderot
      Kamera Yves Cape
      Musik Max Richter

      Frankreich im 18. Jahrhundert: Die 16-jährige Suzanne wird von ihrer Familie ins Kloster geschickt. Nachdem sie als Novizin im letzten Augenblick das Gelübde, in Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben, dass sie endgültig zur Nonne machen sollte, verweigert hat, wird sie wieder nach Hause geschickt. Doch sie erfährt bald, dass sie im Gegensatz zu ihren Schwestern die Frucht einer außerehelichen Beziehung ihrer Mutter ist. Um diese Schuld zu sühnen und die Familie vor dem finanziellen Ruin zu schützen, muss Suzanne ins Kloster zurückkehren. Zunächst noch von der ihr sehr verbundenen Mutter Oberin, Madame de Moni, beschützt, brechen nach deren Tod härtere Zeiten für die junge Frau an. Denn die neue Oberin führt grauenvolle veraltete Traditionen und harte Bußmaßnahmen wieder ein.

      Statt sich ihrem Schicksal zu ergeben, wehrt Suzanne sich vehement und kämpft mit allen Mitteln, um dem repressiven klösterlichen Milieu zu entgehen. Sie beginnt detailliert ihr Leben im Kloster aufzuschreiben und es gelingt ihr, die Aufzeichnungen mithilfe einer befreundeten Schwester an einen Anwalt zu schicken. Doch das juristische Verfahren dauert, und so muss Suzanne Tag um Tag die sadistischen Schikanen der Mutter Oberin ertragen.

      Ihr Anwalt hat unterdessen ihre Schriften ihrem leiblichen Vater übergeben und außerdem die Versetzung in ein anderes Kloster erwirkt. Hier wird sie zunächst besser behandelt, doch ihren Frieden kann sie nicht finden. Denn die hiesige Oberin bedrängt sie mit psychischen und physischen Attacken. Suzanne aber gibt nicht auf und kämpft weiter um ein Leben außerhalb der Klostermauern.

      Guillaume Nicloux‘ „Die Nonne“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Denis Diderot, der zu den wichtigsten Romanen der französischen Aufklärung gehört.
      Die Neuverfilmung des Dramas durch den 1966 geborenen Regisseur wurde vielfach nominiert, so 2014 für den César und den Prix Lumière. Im selben Jahr gewann Pauline Etienne den Prix Magritte als beste Schauspielerin. Nachdem „Die Nonne“ auf der Berlinale 2013 offiziell im Wettbewerb um den Goldenen Bären lief, strahlt ARTE das Drama nun erstmals zur diesjährigen 70. Berlinale aus.

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      Mittwoch, 19.02.20
      20:15 - 22:00 Uhr (105 Min.)
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