• 26.11.2019
      06:40 Uhr
      In der Welt zuhause Island, die Westmännerinseln: Unberechenbares Land | arte
       

      Meeresstürme, eisige Winde, Erdbeben und Vulkanausbrüche: Das jüngste Stück Land der Erde, die Westmännerinseln südlich der isländischen Hauptinsel, sind Teil eines einzigartigen Vulkansystems. Heimaey ist die einzige bewohnte Insel des Archipels. 4.500 Menschen trotzen dort den Naturgewalten: Die Lage an einer Nahtstelle tektonischer Platten lässt die Menschen mit der ständigen Gefahr leben. Aus welchem Grund wohnen sie trotz der unberechenbaren zerstörerischen Elemente an diesem abgelegenen Ort?

      Dienstag, 26.11.19
      06:40 - 07:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

      Meeresstürme, eisige Winde, Erdbeben und Vulkanausbrüche: Das jüngste Stück Land der Erde, die Westmännerinseln südlich der isländischen Hauptinsel, sind Teil eines einzigartigen Vulkansystems. Heimaey ist die einzige bewohnte Insel des Archipels. 4.500 Menschen trotzen dort den Naturgewalten: Die Lage an einer Nahtstelle tektonischer Platten lässt die Menschen mit der ständigen Gefahr leben. Aus welchem Grund wohnen sie trotz der unberechenbaren zerstörerischen Elemente an diesem abgelegenen Ort?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Olivier Lassu

      Meeresstürme, eisige Winde, Erdbeben und Vulkanausbrüche: Das jüngste Stück Land der Erde, die Westmännerinseln südlich der isländischen Hauptinsel, sind Teil eines einzigartigen Vulkansystems. Heimaey ist die einzige bewohnte Insel des Archipels. 4.500 Menschen trotzen dort den Naturgewalten: Die Lage an einer Nahtstelle tektonischer Platten lässt die Menschen mit der ständigen Gefahr leben. Aus welchem Grund wohnen sie trotz der unberechenbaren zerstörerischen Elemente an diesem abgelegenen Ort?
      Philippe trifft sich mit Thröstur, der auf der Insel aufgewachsen ist.

      Auf den ersten Blick wirken die Häuser des kleinen Dorfes, als seien sie den Gewalten des Klimas ausgeliefert - ein extremer Kontrast zwischen der grandiosen Natur und der sehr bescheidenen Architektur.

      Die junge, aktive Erde macht das Leben sehr abenteuerlich, der jüngste Berg ist lediglich 40 Jahre alt. Doch selbst der Ausbruch des Vulkans Eldfell 1973 konnte die Bewohner nicht lange von der Insel fernhalten. Fast alle Häuser wurden damals unter Lava und Asche begraben. Beinahe wäre sogar der Hafeneingang verschlossen und somit die Haupteinnahmequelle zerstört worden. Die Unberechenbarkeit der Natur stellt unser Konzept vom Haus als Schutzraum und sicheren Ort auf den Kopf - sie ist hier lediglich eine Behausung, die innerhalb von Minuten oder Stunden zerstört sein kann.

      Doch die Inselbewohner glauben an die schöpferische Kraft des Feuer spuckenden Berges. Nach der Katastrophe begannen sie, die Straßen und öffentlichen Plätze so wiederaufzubauen, dass sie den Naturgewalten trotzen können und machen sich ihren Feind zunutze.

      Von den Pfahlhütten im Amazonas bis hin zu den Mikrohäusern der Metropole Tokio: Wohnraum kann ganz unterschiedlich gestaltet sein. Den verschiedenen Wohnformen liegt dabei jedoch stets dieselbe Frage zugrunde: Wie kann sich der Mensch den Raum zu eigen machen, um dort in Sicherheit, in Gemeinschaft und im Einklang mit der Umgebung zu leben? Der französische Philosoph Philippe Simay stellt ungewöhnliche Behausungen in aller Welt vor und erkundet, was die Architektur über die Lebensweise der Bewohner aussagt.

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      Dienstag, 26.11.19
      06:40 - 07:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

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