• 13.09.2019
      21:50 Uhr
      Kate Bush - Stimmgewaltig und exzentrisch Dokumentation Frankreich 2018 | arte
       

      Kate Bush war Ende der 70er Jahre mit dem Hit „Wuthering Heights“ in die Charts gestürmt. Anfang der 90er Jahre war es ruhiger geworden um die dunkelhaarige Britin, bevor sie 2005 mit dem Album „Aerial“ ein Comeback startete. Die Komponistin, Sängerin und Tänzerin erkundet immer wieder neue musikalische Genres und erfindet sich dabei immer wieder neu. Zu ihren bekanntesten Hits zählen „Babooshka“, „Running Up That Hill“ und „Don't Give Up“ -  und mittlerweile verzehren sich die Fans weltweit nach der stimmgewaltigen New-Romantic-meets-Artpop-Songwriterin.

      Freitag, 13.09.19
      21:50 - 22:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Kate Bush war Ende der 70er Jahre mit dem Hit „Wuthering Heights“ in die Charts gestürmt. Anfang der 90er Jahre war es ruhiger geworden um die dunkelhaarige Britin, bevor sie 2005 mit dem Album „Aerial“ ein Comeback startete. Die Komponistin, Sängerin und Tänzerin erkundet immer wieder neue musikalische Genres und erfindet sich dabei immer wieder neu. Zu ihren bekanntesten Hits zählen „Babooshka“, „Running Up That Hill“ und „Don't Give Up“ -  und mittlerweile verzehren sich die Fans weltweit nach der stimmgewaltigen New-Romantic-meets-Artpop-Songwriterin.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Claire Laborey

      Sie gilt als Königin des Artpop-Universums und als Wegbereiterin für Musikerinnen wie Tori Amos, Björk, Alison Goldfrapp und Lily Allen: Im Alter von 19 Jahren landete die damals unbekannte Kate Bush mit dem Titelsong ihrer Debütsingle „Wuthering Heights“ - nach Emily Brontës berühmten Roman „Sturmhöhe“ - sogleich auf Platz eins der britischen Charts des Jahres 1978. Ihre hohe Stimme, die so überragend quietschte, dass sie den Sex-Pistols-Sänger Johnny Rotten mit Begeisterung an einen Sack voller Katzen denken ließ, revolutionierte damals den gängigen Disco-Stil.

      Seit rund 40 Jahren setzt sie nun kompromisslos ihren experimentellen, dem Mainstream fernbleibenden Stil durch. Sie gönnt es sich, so lange beruflich zu pausieren, bis sie das Publikum mit genügend Neuartigem überraschen kann, ohne sich selbst zu wiederholen, was ihr sehr wichtig ist. Ihr jahrzehntelanges Verschwinden aus der Öffentlichkeit lässt ihre Comebacks umso strahlender ausfallen.

      Als Musikerin, Produzentin und Tänzerin bricht sie die Regeln und stellt ihre eigenen auf. Immer auf der Suche nach den innovativsten Aufnahmetechniken, ließ sich Kate Bush als erste Popmusikerin ein Headset für ihre ausdrucksstarken Choreographien entwickeln, um beim Tanzen auch singen zu können. Und sie kaufte sich, darin ebenso ihrer Zeit voraus, für teures Geld einen Fairlight, ein Samplinginstrument, um ihren ganz eigenen Stil zu entwickeln. Der brachte der Ausnahmekünstlerin den Beinamen „Hexe des Sounds“ ein. Mit knapp einem Dutzend Alben erweist sich Kate Bush immer wieder als technisch-musikalische Avantgardistin, die Grenzen überschreitet und mit ihrem feengleichen Auftreten das Publikum verzaubert.

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