• 28.08.2019
      14:10 Uhr
      Jeremiah Johnson Spielfilm USA 1972 | arte
       

      Jeremiah Johnson ist ein ehemaliger Soldat der US-Armee. Die Brutalität, die er dort erlebt hat, führte ihn zu dem Entschluss, ein neues friedliches Leben in den Bergen, fernab von jeglicher Zivilisation zu beginnen. In den Rocky Mountains lebt er fortan als Jäger und Fallensteller, gemeinsam mit einem elternlosen Jungen und einer Indianerin. Eines Tages jedoch wird er nach Hause kommen und die beiden ermordet auffinden. Jeremiah wird erneut mit Gewalt und Brutalität konfrontiert, diesmal vonseiten der Crow-Indianer, für die der Mord ein Rachefeldzug war.

      Mittwoch, 28.08.19
      14:10 - 15:55 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Jeremiah Johnson ist ein ehemaliger Soldat der US-Armee. Die Brutalität, die er dort erlebt hat, führte ihn zu dem Entschluss, ein neues friedliches Leben in den Bergen, fernab von jeglicher Zivilisation zu beginnen. In den Rocky Mountains lebt er fortan als Jäger und Fallensteller, gemeinsam mit einem elternlosen Jungen und einer Indianerin. Eines Tages jedoch wird er nach Hause kommen und die beiden ermordet auffinden. Jeremiah wird erneut mit Gewalt und Brutalität konfrontiert, diesmal vonseiten der Crow-Indianer, für die der Mord ein Rachefeldzug war.

       

      Jeremiah Johnson ist ein ehemaliger Soldat der US-Armee. Die Gewalt, die er im Krieg erleben musste, hat ihn dazu gebracht, seinem bisherigen Leben den Rücken zu kehren und sich fernab von dieser brutalen Welt ein neues und friedliches Leben aufzubauen - inmitten der Wildnis der Rocky Mountains. Hier führt Jeremiah von nun an ein raues Leben als Jäger und Fallensteller. Er unterhält gute Beziehungen zu den Indianern, adoptiert einen Jungen, dessen Eltern bei einem blutigen Indianerangriff umgekommen sind, und freundet sich mit dem Trapper Del Gue an.

      Jeremiah heiratet eine Indianerin und baut seiner kleinen Familie schließlich eine Hütte für den Winter. Eines Tages heuert ihn die Armee an, um eine Gruppe von Reitern sicher durch ein Tal zu führen. Dieses Tal ist den Indianern heilig, denn es ist der Ort, an dem sie ihre Toten bestatten. Bei seiner Rückkehr findet Jeremiah seine Frau und den Jungen ermordet vor - ein Racheakt der Crow-Indianer für die Missachtung ihrer heiligen Stätte. Die Morde lösen bei Jeremiah einen unbändigen Hass aus. Das Ereignis gefährdet die einst friedliche Beziehung, die Jeremiah zu den Indianern pflegte.

      Regisseur Sydney Pollack stellt das Leben eines Fallenstellers in den Mittelpunkt: "Wir wollten (…) die Geschichte eines Mannes erzählen, der der Gesellschaft bewusst den Rücken kehrt und sich in die unberührte Bergwelt zurückzieht, um sich dort ein Leben nach seinen Vorstellungen zu gestalten, frei von allen Zwängen der Zivilisation. Er muss dann feststellen, dass es einen solchen Ort nicht gibt."

      Das Drehbuch von „Jeremiah Johnson“ beruht auf dem Roman "Mountain Man" von Vardis Fisher und der Erzählung "Crow Killer" von Raymond W. Thorp und Robert Bunker.

      Der Film gilt als Meilenstein in der Geschichte des Westerns. Die Schönheit der Bilder und die schauspielerische Leistung von Robert Redford sind einzigartig. Regisseur Sydney Pollack wurde für „Jeremiah Johnson“ im Jahr 1972 für die Goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes nominiert. Im selben Jahr wurde der Film bei den Western Heritage Awards mit dem Bronze Wrangler ausgezeichnet.

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