• 21.08.2019
      03:00 Uhr
      Matangi/Maya/M.I.A. Geflüchtete, Aktivistin, Popstar | arte
       

      Mit ihrer Musik schuf M.I.A., Britin mit Wurzeln in Sri Lanka, einen neuen Sound im Pop, der Dancefloor, Politik und die Realität einer multiethnischen Gesellschaft zusammenführt. Auf dem frühen Höhepunkt ihres Ruhms war sie populärer als Amy Winehouse, doch ihr politisches Engagement führte zunehmend zu Skandalen. ARTE zeigt die einzigartige Musikdokumentation als gekürzte TV-Fassung mit Voiceover.

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 21.08.19
      03:00 - 03:55 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Mit ihrer Musik schuf M.I.A., Britin mit Wurzeln in Sri Lanka, einen neuen Sound im Pop, der Dancefloor, Politik und die Realität einer multiethnischen Gesellschaft zusammenführt. Auf dem frühen Höhepunkt ihres Ruhms war sie populärer als Amy Winehouse, doch ihr politisches Engagement führte zunehmend zu Skandalen. ARTE zeigt die einzigartige Musikdokumentation als gekürzte TV-Fassung mit Voiceover.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Steve Loveridge

      M.I.A. (Mathangi Arulpragasam, geb. 1975) ist die Abkürzung für "Missing in Action" - eine Bezeichnung für im Kriegsgeschehen vermisste Soldaten. Das Kämpferische ist M.I.A. in gewisser Weise in die Wiege gelegt: Als Kind kam sie als Geflüchtete nach England. In ihrer Heimat Sri Lanka tobte ein Bürgerkrieg. Ihr Vater, Gründungsmitglied einer tamilischen Widerstandsbewegung, blieb zurück, um zu kämpfen.

      In den 1990er Jahren studiert M.I.A. Kunst und Film. Als sie mit der florierenden Britpop-Szene in Berührung kommt, ist ihr Interesse für Musik geweckt: Ausgerüstet mit Drum-Computer und Sampler wird sie rasch zur Ikone des multiethnischen London. Ihre Musik verbindet die Sounds von Dancefloor und Hip-Hop mit dem der Kulturen verschiedener Einwanderer. In ihren Themen konfrontiert sie das westliche Selbstverständnis mit dessen kolonialistischen, sexistischen oder rassistischen Untertönen.

      M.I.A. ist die Künstlerin der Nullerjahre: vom "Rolling Stone" höher gewichtet als Amy Winehouse, nominiert u. a. für Oscar und Grammy, hofiert von Madonna. Ihr öffentliches Eintreten für politische Themen und die Liaison mit einem reichen Unternehmer machen sie jedoch zur Zielscheibe, eine kräftezehrende Fehde mit den Medien ist die Folge.

      Ausschließlich aus privatem und öffentlichem Filmmaterial montiert, verfolgt diese Musikdokumentation die Geschichte von M.I.A. aus erster Hand. Regie führte Steve Loveridge, ein enger Freund M.I.A.s seit Studientagen. ARTE TV zeigt die 52-minütige Fernsehfassung des von der Kritik hoch gelobten Kinofilms (Titel: Matangi/Maya/M.I.A). Auf ARTE.tv ist zudem die untertitelte lange Kinofassung abrufbar.

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 21.08.19
      03:00 - 03:55 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.10.2019