• 18.08.2019
      20:15 Uhr
      In guten Händen Spielfilm Großbritannien / Frankreich / Deutschland 2011 (Hysteria) | arte Tipp
       

      Im viktorianischen England beginnt Mortimer Granville, ein junger und verführerischer Mediziner, seine Karriere bei Dr. Dalrymple, einem Spezialisten für weibliche Hysterie. Dessen Behandlungsmethode ist simpel, aber effizient: Die Beschwerden der Patientinnen werden mit ebenso therapeutischen wie liebevollen Massagen gelindert. Dr. Mortimer ist voller Leidenschaft dabei, bis ihn ein übler Krampf erwischt. Mit Hilfe seines besten Freundes, begeisterter Anhänger der neuen Technologien, entwickeln sie ein revolutionäres Gerät: den ersten Vibrator.
      Basierend auf wahren Ereignissen.

      Sonntag, 18.08.19
      20:15 - 21:50 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Im viktorianischen England beginnt Mortimer Granville, ein junger und verführerischer Mediziner, seine Karriere bei Dr. Dalrymple, einem Spezialisten für weibliche Hysterie. Dessen Behandlungsmethode ist simpel, aber effizient: Die Beschwerden der Patientinnen werden mit ebenso therapeutischen wie liebevollen Massagen gelindert. Dr. Mortimer ist voller Leidenschaft dabei, bis ihn ein übler Krampf erwischt. Mit Hilfe seines besten Freundes, begeisterter Anhänger der neuen Technologien, entwickeln sie ein revolutionäres Gerät: den ersten Vibrator.
      Basierend auf wahren Ereignissen.

       

      Basierend auf wahren Ereignissen erzählt "In guten Händen" die Geschichte eines jungen Mannes, der gegen seinen Willen seine Prinzipien aufgibt, aber dank der Liebe - und des technischen Fortschritts - wieder auf den richtigen Weg findet. Im Film geht es um den aufkommenden Feminismus, die Geburtsstunde der modernen Medizin, Sexualität, Geschlechterbilder, Technologie, Medien und Werbung, Elektrizität und natürlich Liebe.

      Die Geschichte dreht sich um zwei Personen. Um Mortimer Granville, einen jungen Mediziner, der sich sehr wohlfühlt an seinem Platz im viktorianischen England der strengen Konventionen. Und um seinen absoluten Gegensatz, Charlotte Dalrymple, eine emanzipierte Frau, die davon träumt, die Gesellschaft zu verändern. Das viktorianische England, eine Epoche bedeutender sozialer und technologischer Umbrüche, ist die perfekte Kulisse für das Zusammentreffen dieser beiden Personen.

      Die zentralen Fragen des Films stellten sich in der damaligen Zeit genauso wie heute: Können wir, Männer wie Frauen, uns und unseren Überzeugungen treu bleiben und auch denen, die uns lieb sind? Oder können Konventionen und eingeschlichene Gewohnheiten stärker sein?

      "In guten Händen" nähert sich diesen Fragen anhand der Figur Mortimers. Als unvoreingenommener junger Arzt will er seinen Nächsten mittels der modernen Medizin helfen, kommt jedoch in Versuchung, seine Berufung gegen das komfortable, bürgerliche Leben zu tauschen. Aber Charlotte öffnet ihm die Augen und so bringt ihn die Liebe zurück zu seinen Idealen, denen er fortan überzeugter nachgehen kann.

      Regisseurin Tanya Wexler wurde 1970 in Chicago geboren. Sie erwarb einen Bachelor in Literaturwissenschaften in Yale und später einen Master an der Filmfakultät der Columbia University. Dort entstanden ihre Kurzfilme "The Dance" und "Cool Shoes". 1998 realisierte sie ihren ersten Langfilm "Finding North" mit Wendy Makkena und John Benjamin Hickey, danach 2011 "Ball in the House" mit Jennifer Tilly, David Strathairn, Jonathan Tucker und Ethan Embry. Ihre Filme wurden auf Festivals in Toronto, Seattle, Telluride und Los Angeles gezeigt. "In guten Händen" ist Wexlers dritter Spielfilm.

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      Sonntag, 18.08.19
      20:15 - 21:50 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

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