• 21.07.2016
      20:15 Uhr
      Unsere Mütter, unsere Väter (1/3) Eine andere Zeit | arte
       

      Wilhelm, sein jüngerer Bruder Friedhelm, Charlotte, Viktor und Greta nehmen im Sommer 1941 in Berlin Abschied voneinander - mit dem Versprechen, sich nach dem Krieg wiederzusehen. Noch ahnen sie nicht, wie sehr die unfassbaren Erlebnisse, Entbehrungen und Schrecken des Krieges sie verändern werden. Es sind die Erfahrungen von Freundschaft und Verrat, Glauben und Enttäuschung, Schuld und Verantwortung, die ihr Leben für immer verändern sollen.

      Donnerstag, 21.07.16
      20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Wilhelm, sein jüngerer Bruder Friedhelm, Charlotte, Viktor und Greta nehmen im Sommer 1941 in Berlin Abschied voneinander - mit dem Versprechen, sich nach dem Krieg wiederzusehen. Noch ahnen sie nicht, wie sehr die unfassbaren Erlebnisse, Entbehrungen und Schrecken des Krieges sie verändern werden. Es sind die Erfahrungen von Freundschaft und Verrat, Glauben und Enttäuschung, Schuld und Verantwortung, die ihr Leben für immer verändern sollen.

       

      Berlin, im Sommer 1941: Die fünf Freunde Wilhelm, sein schöngeistiger Bruder Friedhelm, Charlotte, Viktor und Greta treffen sich, um Abschied zu nehmen. Wilhelm und Friedhelm sind an die Ostfront beordert, Charlotte wird als Krankenschwester dorthin gehen. Sie versprechen, sich nach dem Krieg wieder zu treffen, und sind fest davon überzeugt, dass das bereits an Weihnachten sein wird.

      Nach großen militärischen Erfolgen dringt die Deutsche Wehrmacht zunächst in Richtung Moskau vor. Je länger der Krieg im Osten andauert, desto öfter erleben der kriegserfahrene Leutnant Wilhelm und sein Bruder Friedhelm die Schrecken des Russlandfeldzugs. Als die beiden Zeugen eines Pogroms in einem ukrainischen Dorf werden, bei dem ein deutscher Offizier des Sicherheitsdienstes ein 14-jähriges Mädchen trotz der Intervention Wilhelms erschießt, geraten ihre bisherigen Einstellungen zum Krieg ins Wanken.

      Auch Charlotte macht desillusionierende Erfahrungen: Im Lazarett wird sie mit der grausamen Kriegswirklichkeit konfrontiert. Als sie eine jüdische Ärztin unter den Krankenschwestern ausmacht, sieht sie sich mit ihrer gefestigten NS-Gesinnung vor eine schwere Prüfung gestellt.

      Greta arbeitet derweil in Berlin an ihrer Karriere als Schlagersängerin und beginnt eine Affäre mit SS-Sturmbannführer Dorn - eine Liaison, die sie vor ihrem jüdischen Freund Viktor verheimlicht. Für Viktor und seine Eltern wird die Situation schwieriger. Sie wollen das Land verlassen, doch das ist inzwischen fast unmöglich. Greta nutzt ihre Beziehung zu Dorn, um Papiere für Viktor zu besorgen. Noch in Berlin wird Viktor verhaftet: Dorn hat ihn verraten.

      Der Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" erzählt Zeitgeschichte konsequent aus der Perspektive der Handelnden und unternimmt den Versuch, den Krieg an der Front und zu Hause als große fiktionale Erzählung für uns heute nachvollziehbar zu machen. Unter der Regie von Philipp Kadelbach agiert eine Schauspielerriege mit einigen der anerkanntesten Namen ihrer Generation: Volker Bruch, Tom Schilling, Katharina Schüttler, Miriam Stein und Ludwig Trepte sind in den Hauptrollen der fünf Freunde zu erleben.

      Fernsehfilm Deutschland 2013

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