• 17.07.2019
      20:15 Uhr
      Die Eroberung des Mondes (2/3) "… nicht, weil es leicht zu erreichen ist …" | arte
       

      Die Eroberung des Mondes: Die dreiteilige Dokumentarfilmreihe schildert den Wettlauf ins Weltall von den Anfängen bis hin zum ersten Schritt auf dem Erdtrabanten im Jahr 1969 - einem Meilenstein der Menschheitsgeschichte.
      Die zweite Folge befasst sich mit dem Zeitraum zwischen 1964 und 1968 - vier aufregende und gefährliche Jahre in der Geschichte des Wettlaufs ins All. Diese Folge beleuchtet die Ereignisse um die „Apollo 1“- und „Apollo 8“-Missionen. Während sich die Amerikaner Ende der 60er Jahre Gedanken um die großen Herausforderungen der Zukunft machten, fragten sich viele, welche Opfer der Wettlauf zum Mond wert sei.

      Mittwoch, 17.07.19
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Eroberung des Mondes: Die dreiteilige Dokumentarfilmreihe schildert den Wettlauf ins Weltall von den Anfängen bis hin zum ersten Schritt auf dem Erdtrabanten im Jahr 1969 - einem Meilenstein der Menschheitsgeschichte.
      Die zweite Folge befasst sich mit dem Zeitraum zwischen 1964 und 1968 - vier aufregende und gefährliche Jahre in der Geschichte des Wettlaufs ins All. Diese Folge beleuchtet die Ereignisse um die „Apollo 1“- und „Apollo 8“-Missionen. Während sich die Amerikaner Ende der 60er Jahre Gedanken um die großen Herausforderungen der Zukunft machten, fragten sich viele, welche Opfer der Wettlauf zum Mond wert sei.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Robert Stone

      Nach John F. Kennedys Ermordung am 22. November 1963 konzentrierte sich sein Nachfolger Lyndon B. Johnson zu Ehren des Verstorbenen auf den Wettlauf zum Mond. Der Kalte Krieg führte weiterhin zu Spannungen: Gerüchten zufolge wollte die Sowjetunion eine besatzungslose Raumkapsel auf den Trabanten schießen. Die Nasa hob das „Gemini“-Programm aus der Taufe und beförderte Astronauten in die Erdumlaufbahn, um eine eventuelle Mondmission vorzubereiten. Im Rahmen eines „Gemini“-Fluges absolvierte der Astronaut Ed White als erster Amerikaner einen Weltraumspaziergang.

      Ebenfalls unter der Regierung von Präsident Johnson entwickelte die Nasa das „Apollo“-Programm mit dem ausdrücklichen Ziel, einen Amerikaner auf den Mond zu befördern. Doch die erste Mission endete tragisch: Während eines Tests fing die Raumkapsel „Apollo 1“ Feuer, und die drei Astronauten kamen ums Leben. Die Amerikaner waren bestürzt, eine Zeit lang wurde sogar die Zukunft des Programms und der Nasa sowie der Wettlauf zum Mond infrage gestellt.

      Viele Bürger hielten andere aufkommende Krisen für dringlicher, beispielsweise den Vietnamkrieg und die Bürgerrechtsbewegung. Wieder einmal war es der Kalte Krieg, der die Nasa-Mission in den Vordergrund rückte. Da die Nasa befürchtete, dass die Sowjetunion diesen Misserfolg für sich nutzen könnte, beschloss sie, die Mission fortzuführen und sogar den Start von „Apollo 8“ um mehrere Monate vorzuverlegen.

      Kaum ein Jahr nach dem tödlichen „Apollo 1“-Brand schauten die USA am 21. Dezember 1968 gespannt dem Start von „Apollo 8“ zu. Nachdem die Kapsel in der Erdumlaufbahn kreiste, war es den drei Astronauten durch die „Saturn V“-Rakete erstmals möglich, das Gravitationsfeld der Erde zu verlassen.

      Der US-amerikanische Besatzung gelang es als erster, in der Mondumlaufbahn zu kreisen und den Himmelskörper zu betrachten. Doch der Höhepunkt dieser historischen Mission waren nicht die Bilder vom Mond, sondern die aus dem All aufgenommenen Bilder unseres Blauen Planeten. Auf der Erde wurde diese weihnachtliche Meisterleistung gefeiert. Das Raumfahrtprogramm schien eine neue Wende zu nehmen.

      Dokumentarfilmreihe USA 2019

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