• 27.04.2016
      22:00 Uhr
      Shakespeares letzte Runde Fernsehfilm Deutschland 2016 | arte
       

      Eine satte und verwöhnte Runde illustrer Figuren, allesamt aus Shakespeares Stücken bekannt, feiert den Valentinstag im Berliner Szeneschuppen "The Globe", als ob es kein Morgen gäbe. Was sie nicht wissen: Der große Drahtzieher Will hat bereits die Schließung des Lokals, ihrer Weltbühne der Eitelkeiten, beschlossen. - Eine ungewöhnliche Adaption nach Motiven aus acht großen Dramen und Komödien Shakespeares, exzellent besetzt unter anderen mit Iris Berben und Reiner Schöne als Titania und Oberon.

      Mittwoch, 27.04.16
      22:00 - 23:25 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Eine satte und verwöhnte Runde illustrer Figuren, allesamt aus Shakespeares Stücken bekannt, feiert den Valentinstag im Berliner Szeneschuppen "The Globe", als ob es kein Morgen gäbe. Was sie nicht wissen: Der große Drahtzieher Will hat bereits die Schließung des Lokals, ihrer Weltbühne der Eitelkeiten, beschlossen. - Eine ungewöhnliche Adaption nach Motiven aus acht großen Dramen und Komödien Shakespeares, exzellent besetzt unter anderen mit Iris Berben und Reiner Schöne als Titania und Oberon.

       

      Ein abgeklärter Filmmogul und eine alterslos anmutige Filmdiva, ein von Alpträumen gepeinigter Minister und seine ehrgeizige Gattin, ein einsamer Hipster, ein eifersüchtiger Waffenhändler, eine zynische Gesellschaftskolumnistin und ein weltverlorenes junges Liebespaar treffen am Valentinstag in Berlins angesagtestem Szenerestaurant aufeinander. Das heißt "The Globe", wird von einem gewissen Will betrieben, und die illustre Runde setzt sich aus Oberon und Titania, Lord und Lady Macbeth, Othello, Beatrice und Romeo und Julia zusammen. Obwohl sie und all die anderen Gäste aus insgesamt acht Werken Shakespeares noch nicht einmal ahnen, dass ihr abendliches Wohnzimmer heute zum letzten Mal seine Tore geöffnet hat, herrscht - angefeuert durch Drinks und Drogen, die ein gewisser Puck im Keller vertickt - eine dekadente, leicht morbide Untergangsstimmung, die sich in Exzessen und Depressionen Luft macht.

      Dieses Kammerspiel, in dem William Shakespeares Tragödien- und Komödienhelden an einem Ort in der Gegenwart aufeinandertreffen, ist aus Anlass des 400. Todestages des großen Dramatikers entstanden. "Filme sind kollektiv erlebte Träume, und Shakespeares Träume in die moderne Welt zu transponieren ist eine der größten Herausforderungen, der sich ein Geschichtenerzähler stellen kann", sagt Regisseur Achim Bornhak, der gerade mit seinem letzten Film "Der Nachtmahr" die Preise der Jugendjury und der ökumenischen Jury beim diesjährigen Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken gewonnen hat.

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      Mittwoch, 27.04.16
      22:00 - 23:25 Uhr (85 Min.)
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