• 23.06.2019
      20:15 Uhr
      Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses Spielfilm USA 1988 | arte
       

      1964, im US-Bundesstaat Mississippi: Eines Nachts verschwinden drei junge Bürgerrechtler, offenbar ermordet von fanatischen Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klan. Da von den Leichen jede Spur fehlt, werden zwei FBI-Agenten auf den Fall angesetzt. Der alte, abgeklärte Anderson und der junge, idealistische Ward könnten gegensätzlicher kaum sein. Mit höchst unterschiedlichen Methoden versuchen die beiden, den aufsehenerregenden Mordfall zu lösen - und stoßen dabei in ein gefährliches Wespennest aus Hass, Korruption, Rassismus und Gewalt. - Alan Parker inszenierte ein packendes Politdrama nach einem authentischen Fall.

      Sonntag, 23.06.19
      20:15 - 22:15 Uhr (120 Min.)
      120 Min.

      1964, im US-Bundesstaat Mississippi: Eines Nachts verschwinden drei junge Bürgerrechtler, offenbar ermordet von fanatischen Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klan. Da von den Leichen jede Spur fehlt, werden zwei FBI-Agenten auf den Fall angesetzt. Der alte, abgeklärte Anderson und der junge, idealistische Ward könnten gegensätzlicher kaum sein. Mit höchst unterschiedlichen Methoden versuchen die beiden, den aufsehenerregenden Mordfall zu lösen - und stoßen dabei in ein gefährliches Wespennest aus Hass, Korruption, Rassismus und Gewalt. - Alan Parker inszenierte ein packendes Politdrama nach einem authentischen Fall.

       

      Stab und Besetzung

      Rupert Anderson Gene Hackman
      Alan Ward Willem Dafoe
      Mrs. Pell Frances McDormand
      Clinton Pell Brad Dourif
      Sheriff Ray Stuckey Gailard Sartain
      Clayton Townley Stephen Tobolowsky
      Frank Bailey Michael Rooker
      Bürgermeister Tilman R. Lee Ermey
      Regie Alan Parker
      Produktion Orion Pictures
      Frederick Zollo
      Robert F. Colesberry
      Kamera Peter Biziou
      Schnitt Gerry Hambling
      Musik Trevor Jones
      Drehbuch Chris Gerolmo

      Amerika, 1964. Im US-Bundesstaat Mississippi kämpft die schwarze Bevölkerung mit zunehmendem Erfolg für die Gleichberechtigung. Dann aber verschwinden in einer Sommernacht drei führende Köpfe der Bürgerrechtsbewegung, zwei Weiße und ein Schwarzer. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die drei von fanatischen Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klan ermordet wurden - nur fehlt von den Leichen jede Spur.

      Um Licht in die Sache zu bringen, schickt das FBI zwei Spezialagenten nach Jussep County, Mississippi, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Der junge Ward (Willem Dafoe) ist ein intellektueller und idealistischer Harvard-Absolvent, während es sich bei dem Agenten Anderson (Gene Hackman) um einen abgebrühten und zynischen Ex-Sheriff handelt, der selbst in Mississippi aufgewachsen ist und aus alter Erfahrung weiß, wie man an die Leute in der Gegend herankommt.

      Doch bei den zuständigen Behörden der Südstaaten-Kleinstadt stoßen beide auf Granit. Vor allem der einflussreiche Sheriff Stuckey (Gailard Sartain) und sein undurchsichtiger Deputy Pell (Brad Dourif) lassen Ward und Anderson spüren, dass deren Nachforschungen in Jussep County unerwünscht sind. Zugleich lösen die unerbittlichen Ermittlungen der beiden FBI-Männer immer brutalere Reaktionen des Ku-Klux-Klan aus: Häuser brennen, Schwarze werden überfallen, entführt und grausam misshandelt.

      Zwar sind Ward und Anderson überzeugt, dass auch der Polizeichef und seine Männer mit den rassistischen Geheimbündlern unter einer Decke stecken - beweisen aber können sie es nicht. Als die Gewalt zu eskalieren droht, beschließen die beiden Ermittler, ebenfalls mit härteren Bandagen gegen das schier undurchdringliche Netz aus Hass und Gewalt vorzugehen. Und tatsächlich stellen sich nun erste, wenn auch kleine Erfolge ein. Um endlich an die Drahtzieher der Morde heranzukommen, versucht Anderson, Pells junge, sympathische Ehefrau (Frances McDormand) dazu zu bewegen, die Gewalttaten ihres Mannes nicht länger zu decken - mit fatalen Konsequenzen.

      Meisterregisseur Alan Parker inszenierte mit Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses" ein spannendes und aufwühlendes Rassismus-Drama nach einem realen Fall. Getragen von dem intelligenten Drehbuch und exzellenten Darstellern, erzählt der Film ein dunkles Kapitel der jüngeren amerikanischen Geschichte.

      In den Hauptrollen brillieren Oscar-Preisträger Gene Hackman und Willem Dafoe als ungleiche Cops, daneben Oscar-Preisträgerin Frances McDormand ( Fargo"). Bei den Academy Awards 1988 war Mississippi Burning" für sieben Oscars nominiert (u.a. für den Besten Film, die Beste Regie und den Besten Darsteller) und gewann den Preis für die Beste Kamera.

      Basierend auf einem realen Fall hat Meisterregisseur Alan Parker ein ebenso spannendes wie aufwühlendes Drama zum Thema Rassismus inszeniert. In den Hauptrollen brillieren Oscarpreisträger Gene Hackman ("Erbarmunglos") und Willem Dafoe ("Inside Man") als ungleiche Cops. In weiteren Rollen sind Oscarpreisträgerin Frances McDormand ("Fargo", "Der unauffällige Mr. Crane") und Brad Dourif ("Chucky") zu sehen. 1989 war "Mississippi Burning" gleich für sieben Oscars nominiert - unter anderem in den Kategorien Bester Film und Beste Regie - und gewann den Preis für die beste Kamera. Gene Hackman erhielt bei der Berlinale 1989 den Silbernen Bären als bester Schauspieler.

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