• 20.12.2015
      17:30 Uhr
      Piaf: Ohne Liebe ist man nichts Dokumentation Frankreich 2003 - Eine Hommage an Edith Piaf | arte
       

      Sie ist eine der größten Legenden des französischen Chansons. Als 16-Jährige sang sie auf den Straßen, den Hinterhöfen und in den Kneipen von Paris. Dort wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt: Edith Piaf, mit bürgerlichem Namen Edith Giovanna Gassion. Für ihre melancholischen Lieder bei ihren ersten Auftritten spendete ihr das Pariser Publikum frenetischen Beifall, und die Zeitungen feierten die kleine, zerbrechliche Person als "Spatz von Paris". Aus dem Straßenkind wurde der Star Edith Piaf. Der Film erzählt anhand von Archivdokumenten und Auszügen aus ihren Liedern ihre Lebensgeschichte.

      Sonntag, 20.12.15
      17:30 - 18:30 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Sie ist eine der größten Legenden des französischen Chansons. Als 16-Jährige sang sie auf den Straßen, den Hinterhöfen und in den Kneipen von Paris. Dort wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt: Edith Piaf, mit bürgerlichem Namen Edith Giovanna Gassion. Für ihre melancholischen Lieder bei ihren ersten Auftritten spendete ihr das Pariser Publikum frenetischen Beifall, und die Zeitungen feierten die kleine, zerbrechliche Person als "Spatz von Paris". Aus dem Straßenkind wurde der Star Edith Piaf. Der Film erzählt anhand von Archivdokumenten und Auszügen aus ihren Liedern ihre Lebensgeschichte.

       

      Sie war weder verführerisch noch besonders schön, ähnelte nicht im Entferntesten einer Ava Gardner oder Rita Hayworth: Edith Piaf war eher schmächtig, klein und zerbrechlich. Sie trug bei ihren Auftritten nie etwas anderes als ein schlichtes schwarzes Kleid. Und doch waren alle von ihr hingerissen, denn sie strahlte Leidenschaft und Tragik aus. Als 16-Jährige begann sie auf den Straßen, den Hinterhöfen und in den Kneipen von Paris zu singen. Dort wurde sie von dem Kabarettbesitzer Louis Leplée entdeckt. Für ihre melancholischen Lieder bei ihren ersten Auftritten spendete ihr das Pariser Publikum frenetischen Beifall.

      Die Zeitungen feierten sie als "Spatz von Paris". Aus dem Straßenkind Piaf wurde der Star Edith Piaf. Mit ihrer kraftvollen, expressiven und leidenschaftlichen Stimme wurde die begnadete Sängerin zum Inbegriff des französischen Chansons. Zu ihren größten Erfolgen zählen unter anderem "Je ne regrette rien", "La vie en rose", "Milord" und "Padam ... Padam". Von Liebe und Glück, von Tod und Abschied - kurz: von der menschlichen Existenz handelten alle ihre Lieder. Die Sängerin der "Hymne à l'amour" verkörperte die Liebe und war doch oft selbst unglücklich, vor allem nach dem plötzlichen Tod ihres Freundes Marcel Cerdan im Jahr 1949.

      Diesen Verlust hat sie nie verwunden. Trotz gesundheitlicher Probleme nach einem schweren Verkehrsunfall im Jahr 1958, stand sie immer wieder auf der Bühne. Sie liebte das Leben, die Männer und die Liebe. 1962 heiratete sie den über 20 Jahre jüngeren Sänger Théo Sarapo und sorgte damit für einen der letzten Skandale ihres Lebens. Mit ihm stand sie bei einem ihrer denkwürdigsten Konzerte im Pariser Olympia im Winter 1962/63 ein letztes Mal auf der Bühne - unter anderem mit ihrem neuen Chanson "Das Recht zu lieben". Edith Piaf starb im Alter von 47 Jahren in Cannes.

      • Schwerpunkt: Hommage an Edith Piaf

      In diesem Jahr wäre Edith Piaf 100 Jahre alt geworden. ARTE ehrt die kleine Pariserin mit der großen Stimme mit zwei Programmen: Einem Porträt von Marianne Lamour - "Ohne Liebe ist man nichts" - und einer Zusammenstellung ihrer größten Hits, einem "idealen Konzert". Lange vor Madonna und Lady Gaga schaffte sie es, zur Ikone zu werden. "Non, je ne regrette rien" ("Ich bereue nichts") singt die Französin 1960, drei Jahre vor ihrem Tod, nach einem Leben voller Schmerzen und Entbehrungen. Es sollte ihr größter Erfolg sein.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Sonntag, 20.12.15
      17:30 - 18:30 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.12.2018