• 06.09.2015
      22:00 Uhr
      Jean-Louis Trintignant Warum ich lebe - Thema: Soirée Jean-Louis Trintignant | arte
       

      Mit über 80 Jahren steht der französische Schauspieler Jean-Louis Trintignant noch immer vor der Kamera. Das Porträt dieses Ausnahmeschauspielers von Filmemacher Serge Korber zeigt zum einen die Gründe für Trintignants großen Erfolg und bietet zum anderen auch Einblicke in dessen ganz persönliche Welt.

      Sonntag, 06.09.15
      22:00 - 23:20 Uhr (80 Min.)
      80 Min.
      VPS 21:55
      Stereo HD-TV

      Mit über 80 Jahren steht der französische Schauspieler Jean-Louis Trintignant noch immer vor der Kamera. Das Porträt dieses Ausnahmeschauspielers von Filmemacher Serge Korber zeigt zum einen die Gründe für Trintignants großen Erfolg und bietet zum anderen auch Einblicke in dessen ganz persönliche Welt.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Serge Korber

      Der 1930 geborene Schauspieler Jean-Louis Trintignant steht wie kaum ein anderer für 55 Jahre europäisches Kino. Filmemacher Serge Korber ist seit vielen Jahren mit dem Ausnahmemimen befreundet. So entstand sein Porträt unter aktiver Mitarbeit des Schauspielers und wurde zu einer Autobiografie und einer Art filmischem Testament. Diese Reverenz an den französischen Star gewinnt große Aktualität durch Trintignants letzten Film, "Liebe" (2012). Unter der Regie von Michael Haneke spielt Jean-Louis Trintignant an der Seite von Emmanuelle Riva und Isabelle Huppert die männliche Hauptrolle.

      Filmemacher Serge Korber und Jean-Louis Trintignant begegneten sich in den 60er Jahren. Der damals bereits bekannte Schauspieler war Hauptdarsteller in Korbers letztem Kurzfilm "Der wundersame Regenschirm" (1966), dem ersten Film des Produzenten Marin Karmitz. Danach übernahm Trintignant die Hauptrolle in "Un garçon, une fille. Le dix-septième ciel" (1966), Korbers ersten Spielfilm, der für beide zu einem großen Erfolg wurde.

      Das nun von Korber realisierte Porträt seines Freundes Trintignant ist eine mehrstimmige Autobiografie, eine kollektive Erinnerung an das Wirken eines einzigartigen Mannes, der in 130 Filmen und rund 50 Theaterstücken mitwirkte. Der sonst extrem verschlossene Trintignant offenbart im Vertrauen auf seinen Freund hier zum ersten Mal auch sehr Persönliches. Er spricht natürlich über Kino und Theater, aber auch von seinen weniger bekannten Aktivitäten als Theaterregisseur, Rennfahrer und Winzer.

      Weggefährten aus der Filmwelt wie Costa-Gavras, Michael Haneke, Claude Lelouch, Jacques Perrin, Marin Karmitz und Margaret Ménégoz sprechen eindrucksvoll über den außergewöhnlichen Menschen und Schauspieler Jean-Louis Trintignant. Die einzelnen Elemente fügen sich in diesem Porträt wie in einem Mosaik zu einem vollständigen Bild zusammen, das dem Zuschauer den Menschen hinter dem großen internationalen Star nahebringt. Ausschnitte aus zahlreichen Spielfilmen sowie Fotos, die teilweise aus Trintignants Privatarchiv stammen, belegen den künstlerischen Werdegang des Schauspielers. Die Originalmusik der Dokumentation komponierte Daniel Mille. Seine Musik untermalt schon seit Jahren die Dichterlesungen, mit denen Trintignant in ganz Frankreich auftritt. Mehr im Internet auf ARTE Cinema.

      Dokumentarfilm Frankreich 2012

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