• 21.05.2019
      13:45 Uhr
      Der Untergang Spielfilm Deutschland 2004 | arte
       

      Im April 1945 ist klar, dass der Krieg für die Deutschen verloren ist. Doch Adolf Hitler weigert sich zu kapitulieren. Realitätsverlust, Krankheit und Verfolgungswahn kennzeichnen den deutschen Reichskanzler in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Er verschanzt sich im Berliner Führerbunker und nimmt sich am 30. April 1945 gemeinsam mit Eva Braun, die er kurz zuvor geheiratet hat, das Leben.

      Dienstag, 21.05.19
      13:45 - 16:15 Uhr (150 Min.)
      150 Min.

      Im April 1945 ist klar, dass der Krieg für die Deutschen verloren ist. Doch Adolf Hitler weigert sich zu kapitulieren. Realitätsverlust, Krankheit und Verfolgungswahn kennzeichnen den deutschen Reichskanzler in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Er verschanzt sich im Berliner Führerbunker und nimmt sich am 30. April 1945 gemeinsam mit Eva Braun, die er kurz zuvor geheiratet hat, das Leben.

       

      Stab und Besetzung

      Adolf Hitler Bruno Ganz
      junge Traudl Alexandra Maria Lara
      Magda Goebbels Corinna Harfouch
      Joseph Goebbels Ulrich Matthes
      Prof. Schenck Christian Berkel
      Eva Braun Juliane Köhler
      Albert Speer Heino Ferch
      Prof. Dr. Werner Haase Matthias Habich
      Hermann Fegelein Thomas Kretschmann
      Helmuth Weidling Michael Mendl
      Wilhelm Mohnke André M. Hennicke
      Heinrich Himmler Ulrich Noethen
      Günsche Götz Otto
      Regie Oliver Hirschbiegel
      Musik Stephan Zacharias
      Kamera Rainer Klausmann
      Buch Bernd Eichinger

      Berlin im April 1945. In den Straßen der deutschen Hauptstadt tobt der Häuserkampf. Der Diktator Adolf Hitler hat sich mit einigen Generälen und engsten Vertrauten im Führerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Während draußen die Lage immer mehr eskaliert und die Rote Armee weiter vorrückt, erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches in einer abgeschlossenen Welt hinter Bunkermauern. Die Anwesenden, unter ihnen die junge Sekretärin Traudl Junge, erleben den steten Verfall des "Führers", der durch die fortschreitende Parkinsonerkrankung gezeichnet ist und zunehmend unter schwerem Realitätsverlust leidet.

      Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich Hitler, die Stadt zu verlassen. Während sich die Wucht des verlorenen Krieges mit aller Härte über den Deutschen entlädt, entzieht der Diktator sich der Verantwortung und begeht im Bunker gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Eva Braun, die er wenige Tage zuvor geheiratet hat, Selbstmord.

      Als szenisch zentrale Figur des Historienfilms „Der Untergang“ wurde Adolf Hitler erstmals in der deutschen Filmgeschichte dargestellt und der Film für seine Authentizität und die historisch verbürgten Zitate von der Kritik gelobt.

      Das Drehbuch zu dem Geschichtsdrama "Der Untergang" entstand nach dem gleichnamigen Buch von Joachim C. Fest sowie der Biografie "Bis zur letzten Stunde: Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben“. Der Film erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter 2005 eine Oscarnominierung für den besten fremdsprachigen Film. In dieser Kategorie erhielt er im selben Jahr auch den London Critics Circle Film Award und den British Independent Film Award. 2004 bekam "Der Untergang" als bester deutscher Film den Bambi, der auch an Produzent Bernd Eichinger, Regisseur Oliver Hirschbiegel und die Darsteller Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara und Heino Ferch ging.

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      13:45 - 16:15 Uhr (150 Min.)
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