• 23.03.2019
      13:05 Uhr
      Deltas der Welt Irrawaddy - Wunderwelt Mangroven | arte
       

      Im Delta des Irrawaddy gelten die Mangrovenbäume als heilig. Ihre Wälder bilden einen natürlichen Schutzwall gegen tropische Wirbelstürme. Doch auch als Brennholz sind Mangroven beliebt und so sind die Wälder immer wieder von illegaler Rodung bedroht. Ranger und NGOs wie Lha Soe Win kümmern sich um die Wiederaufforstung, denn ein Zyklon hat verheerende Folgen für die Bewohner des Deltas und die dort lebenden Tierarten wie etwa der gefährdete Irawadi-Delfin.

      Samstag, 23.03.19
      13:05 - 13:55 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Im Delta des Irrawaddy gelten die Mangrovenbäume als heilig. Ihre Wälder bilden einen natürlichen Schutzwall gegen tropische Wirbelstürme. Doch auch als Brennholz sind Mangroven beliebt und so sind die Wälder immer wieder von illegaler Rodung bedroht. Ranger und NGOs wie Lha Soe Win kümmern sich um die Wiederaufforstung, denn ein Zyklon hat verheerende Folgen für die Bewohner des Deltas und die dort lebenden Tierarten wie etwa der gefährdete Irawadi-Delfin.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Alix François Meier

      Im Delta des Irrawaddy im Süden von Myanmar findet sie die weltweit größte Vielfalt an Mangroven. Diese Wälder bilden natürliche Schutzwälle gegen die Zyklone, die immer wieder in der Region wüten. Die vielverzweigten, fischreichen Flussarme des Irrawaddy versorgen die Bevölkerung mit Nahrung und sind außerdem wichtige Verkehrswege für die Delta-Bewohner.

      Am Unterlauf des Flusses beliefern die beiden Obst- und Gemüsehändler U Tin Hlaing und Daw Khin Lay die Dörfer mit frischer Ware. Aber sie fahren nie weiter als bis zum Naturschutzgebiet Meinmahla Kyun Wildlife Sanctuary, denn danach wird der Irrawaddy immer wilder und zu gefährlich für ihr kleines Boot.

      In diesem Naturschutzgebiet sind zahlreiche Tierarten beheimatet, darunter der seltene Irawadi-Delfin, Salzwasserkrokodile, Greifvögel wie der Schwarze Milan und der Brahminenweih, Zugvögel wie Löffelstrandläufer und Waldschnepfe, Kormorane und viele verschiedene Entenvögel.

      Der Ranger Lha Soe Win und seine Kollegen zählen diese Tiere bei ihren regelmäßigen Patrouillegängen und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Mangrovenbäume nicht mehr illegal für die Brennholzgewinnung gerodet werden. Seit den 1970er Jahren ist der Mangrovenbestand um 60 % zurückgegangen. Für die Bewohner des Deltas hat dies dramatische Auswirkungen. So kamen 2008 beim Zyklon Nargis, einem der heftigsten jemals aufgezeichneten Wirbelstürme, rund 130.000 Birmanen ums Leben.

      Gemeinsam mit den Forschern der NGO Flora and Fauna International betreiben die Ranger die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder, damit diese salztoleranten Gewächse wieder ihre schützende Rolle spielen können.

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